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Mit starkem Wachstum und Rekordergebnis in das Geschäftsjahr 2011

25.01.2011

Auftragseingang und Umsatz mit zweistelligen Wachstumsraten

Siemens hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011 den positiven Wachstumstrend der Vorquartale fortgesetzt und den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr kräftig um 19 Prozent gesteigert. Auch der Umsatz legte deutlich um zwölf Prozent zu. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten erreichte einen Rekordwert. Größter Hebel für den Ergebnisanstieg von 17 Prozent waren eine starke Entwicklung bei den kurzzyklischen Industriegeschäften und im Kraftwerksgeschäft.

"Kapitaleffizientes Wachstum ist unser Anspruch. Diesem sind wir im ersten Quartal mehr als gerecht geworden. Auftragseingang und Umsatz wachsen in allen Regionen, besonders in den Schwellenländern. Davon profitiert auch das Deutschlandgeschäft. Beim Ergebnis haben wir erneut ein Spitzenniveau erreicht. Wir sind voll auf Kurs, unsere für 2011 gesteckten Ziele zu erreichen", sagte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens.Für das laufende Geschäftsjahr 2011 (30. September) bekräftigte das Unternehmen seine Ziele.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011, das am 31. Dezember 2010 endete, stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 22,588 Milliarden Euro. Der Umsatz legte um zwölf Prozent auf 19,489 Milliarden Euro zu. Damit lagen Auftragseingang und Umsatz das dritte Quartal in Folge über dem jeweiligen Vorjahreswert. Im Berichtszeitraum profitierten beide Berichtsgrößen von positiven Währungsumrechnungseffekten. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) lag im ersten Quartal bei 1,16. Der Auftragsbestand der drei Sektoren lag Ende Dezember bei 92 Milliarden Euro, nach 87 Milliarden Euro Ende September.

Alle drei Sektoren Industry, Energy und Healthcare trugen zum Wachstum beim Auftragseingang und Umsatz bei. Im Sektor Industry legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angeführt von den Divisionen Industry Automation und Drive Technologies um 22 Prozent und der Umsatz um 13 Prozent zu. Im Sektor Energy stiegen der Auftragseingang um 27 Prozent und der Umsatz um 14 Prozent. Der Anstieg des Auftragseingangs im Sektor Energy wurde insbesondere von der Division Fossil Power Generation und der Anstieg im Umsatz von der Division Renewable Energy getrieben. Der Healthcare-Sektor lag beim Auftragseingang um zehn Prozent und beim Umsatz um elf Prozent über dem Vorjahreswert. Im Zuge der organisatorischen Neuordnung des Sektors hat sich mit dem Beginn des Geschäftsjahres 2011 die Finanzberichterstattung geändert. Künftig wird Siemens Kennzahlen für den Sektor Healthcare in Summe und zusätzlich für die Division Diagnostics berichten, die aus den Zukäufen Dade Behring, Bayer Diagnostics und DPC entstand.

Operative Stärke zeigte Siemens auch auf der Ergebnisseite. So legte das Ergebnis der Sektoren im Vergleich zum Vorjahreswert um sechs Prozent auf 2,229 Milliarden Euro zu. Darin enthalten sind Aufwendungen aus dem im November angekündigten Sonder-Bonus für die Mitarbeiter von 261 Millionen Euro, die auf die Sektoren verteilt wurden, nachdem sie im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2010 zentral zurückgestellt wurden, in Summe im aktuellen Berichtsquartal aber ergebnisneutral sind. Diese Belastung sowie ein rückläufiges Healthcare-Ergebnis wurden durch deutliche Ergebniszuwächse in den Sektoren Industry und Energy mehr als ausgeglichen. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten stieg um 17 Prozent auf 1,787 Milliarden Euro und damit auf einen Rekordwert. Darin enthalten sind Belastungen von 136 Millionen Euro aus einer Firmenwert-Abschreibung bei Siemens IT Solutions and Services. Siemens hatte im Dezember angekündigt, dieses Geschäft in Atos Origin einbringen zu wollen.

Mit einer anhaltenden Verbesserung in den Märkten von Siemens rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2011 mit einem organisch deutlich steigenden Auftragseingang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010. Auch gestützt von seinem bereits hohen Auftragsbestand erwartet Siemens eine Rückkehr zu einem moderaten organischen Umsatzwachstum. Siemens rechnet zudem damit, dass das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten den berichteten Wert des Geschäftsjahres 2010 um mindestens 25 Prozent bis 35 Prozent übertreffen wird. Von dieser Prognose sind Effekte ausgenommen, die sich aus rechtlichen und regulatorischen Themen ergeben können.



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