Realisierte WMS-Projekte

TGW Systems Integration GmbH

Höchste Kapazität und Wirtschaftlichkeit: JUNG automatisiert Teilelager

Kunde

Albrecht Jung GmbH & Co KG

Fertigstellung

31.01.2004

Branche

  • Elektro

Beschreibung

Aufgabenstellung

Die Albrecht Jung GmbH & Co KG hat sich seit 90 Jahren einen Namen im Bereich Hausinstallations - Geräte und -Systeme gemacht. Für den weltweiten Vertrieb produziert Jung Schalter, Steckdosen, Dimmer, Wächter oder Jalousiesteuerungen. Am Stammsitz in Schalksmühle wurde Ende 2003 ein neues automatisiertes Teilelager in Betrieb genommen. Generalunternehmer bei diesem Projekt war die in Wels/OÖ ansässige ECOLOG Logistiksysteme GmbH.

Konkrete Kundenanforderungen
„Das bestehende manuelle Lager entsprach nicht mehr den Ansprüchen eines zukunfts- und kostenorientierten Unternehmens. Ebenso eindeutig waren die Anforderungen an das neue Teilelager: Erstens sollte das bestehende Gebäude bestmöglich genutzt werden. Zweitens sollte die Wirtschaftlichkeit des Lagersystems deutlich gesteigert werden. Und drittens war ein transparenter und bestandsgenauer Materialfluss in direkter Verbindung mit SAP / R3 gefordert“, skizziert Frank Ehrenthal, Betriebsleiter der Firma ALBRECHT JUNG GMBH & CO KG die Aufgabenstellung.

Kooperation in Konzeptionsphase
Mit diesen Vorstellungen trat Jung an ECOLOG heran. In einer kooperativen Zusammenarbeit wurde mit den Spezialisten von ECOLOG ein optimales Lösungskonzept erarbeitet. „Gerade in der Konzeptionsphase ist es wichtig, eng mit dem Kunden zusammenzuarbeiten. Als erstes gilt es, gemeinsam die Ziele zu definieren und die Ist-Situation zu analysieren. Oftmals wird den Kunden in dieser Phase erst das tatsächlichen Optimierungspotenzial bewusst. Im Fall von Jung bestanden bereits konkrete Vorstellungen, sodass gleich bei der Grobplanung angesetzt werden konnte“, erzählt Manfred Lindner, Geschäftsführer ECOLOG Logistiksysteme.

Optimierte Gesamtlösung entscheidend
Im Rahmen der Grobplanung wurden nicht nur die Vorstellungen von Jung auf Umsetzbarkeit überprüft. Auch das Know-how der ECOLOG-Mitarbeiter aus über 120 realisierten Projekten führte schlussendlich zur optimalen Lösung. „Bei ECOLOG zählt die Lösungsführerschaft zu den obersten Zielen. Dem Kunden soll die beste, anforderungsgerechte Lösung zu einem attraktiven Preis angeboten werden. Dabei steht nicht die Optimierung einer Einzelkomponente - wie etwa Software - im Vordergrund, sondern die Optimierung der logistischen Gesamtlösung“, betont Lindner.

Vollautomatisches Tablarlagersystem
Ein Bestandteil des Lösungskonzeptes ist das vollautomatische Tablarlagersystem. Das 1-gassige AKL verfügt über 486 Tablarstellplätze. Die einzulagernden Artikel werden in Behälter bereitgestellt, geprüft und gebucht. Anschließend werden die Behälter am Arbeitsplatz mit dem Lagertablar verheiratet und automatisch eingelagert. Die Auslagerung erfolgt anhand der von SAP bereitgestellten Kommissionierliste. Die Tablare werden vom Regalbediengerät zum Kommissionierarbeitsplatz transportiert, wo die Ware entnommen wird.

Rollcontainer-Strecke als Pufferzone
Neben dem AKL umfasst das Teilelager noch ein 4-gassiges Palettenlager. Das Besondere an diesem Palettenlager ist, dass die mittleren beiden Regalzeilen als Förderstrecken für Rollcontainer befüllt mit Schüttgut dienen. Die aus der Produktion kommenden Container werden an einem Hallenende auf eine der beiden Förderstrecken unterhalb der Palettenregale aufgeschoben, gepufft und am anderen Ende der Montage bereitgestellt. Durch diese Lösung wurde einerseits der innerbetriebliche Stapler-Verkehr minimiert und andererseits knapper Platz sinnvoll genutzt.

Fehlerquote nahe Null
CI_LOG, die von ECOLOG entwickelte WMS-Software, steuert sämtliche Prozesse im Teilelager. Über die zertifizierte Schnittstelle werden alle Ein- und Auslagerungsdatensätze und Materialbewegungen an das übergeordnete SAP/R3-System gesendet. Durch die EDV-Verwaltung des gesamten Lagersystems ist das neue Teilelager von JUNG transparent und steuerbar geworden. Auch die Fehlerquote wurde deutlich gesenkt und geht gegen Null.

Betriebsleiter Frank Ehrenthal zeigt sich äußerst zufrieden: „Im neuen automatisierten Teilelager laufen alle Materialbewegungen sozusagen wie am Schnürchen. ECOLOG hat sehr konstruktive Vorschläge eingebracht, wie z.B. die Rollcontainer-Strecke. Hier merkt man, dass man mit einem sehr erfahrenen Partner zusammenarbeitet. Es wurden aber auch die Vorstellungen seitens Jung optimal im Lösungskonzept berücksichtigt“.

Technische Daten

  • 1-gassiges Tablarlager-System (L x B x H = 30 x 4 x 3,3 m)
  • 486 Tablarstellplätze (1200 x 600 mm) = 1458 Behältern (600 x 400 mm)
  • 120 kg Nutzlast pro Tablar
  • 4-gassiges Palettenlager mit 560 Stellplätzen
  • Trapezblech-Trennwand zum Palettenlager
  • 1 Regalbediengerät mit Ziehvorrichtung „spectra“
  • 82 Ein- und Auslagerungen pro Stunde
  • Datenfunksystem für die manuellen Bereiche

Ansprechpartner

Michael Hartl

Key Account Manager

Telefon: +43 (7242) 662000

hmi@ecolog.at