Realisierte WMS-Projekte
PSI Logistics GmbH

KMW entscheidet sich für die Warehouse Management Software von PSI Logistics
Kunde
Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG
Fertigstellung
01.06.2002
Branche
- Maschinen- / Anlagenbau
Beschreibung
Aufgabenstellung
Im Jahre 1999 schlossen sich die Münchner Krauss-Maffei Wehrtechnik und die Wegmann GmbH & Co. KG zu einem Unternehmen, der jetzigen Krauss- Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW), zusammen. Durch die Zusammenführung komplementärer Produkte und Kompetenzen wurde KMW die führende Systemfirma auf dem Gebiet gepanzerter Rad- und Kettenfahrzeuge in Europa. Umfangreiche Wartungs- und Instandsetzungskonzepte sowie eine umfassende logistische Unterstützung runden die Kundenbetreuung ab. Die 2.300 Mitarbeiter erzielten so im Jahre 2002 einen Umsatz von 600 Mio. Euro.
Ausgangssituation
Nach der Fusion der beiden Unternehmen führte man in München ein neues ERPSystem ein. Nach einem Evaluierungsverfahren fiel die Wahl auf die Komplettlösung PSIpenta.com aus dem Hause PSI. Die sich aus der Fusion ergebende Organisationsänderung wirkte sich auch auf die Logistik aus und erforderte zudem einen Erneuerung der bereits zehn Jahre alten Lagerverwaltungssoftware. Aufgrund der Komplexität des Lagers war eine von einem herkömmlichen ERPSystem bereitgestellte LVS-Lösung nicht praktikabel. KMW benötigte ein dezidiertes Lagerverwaltungssystem für den automatischen Lagerbetrieb, welches in der Lage sein sollte die komplexen Lagerabläufe abzubilden. Nach einem intensiven Vergleich mehrerer Standardsysteme entschied sich KMW für die Warehouse Management Software von PSI Logistics. Neben der Funktionalität war ein entscheidender Vorteil, dass sowohl das ERP-System als auch das WMS aus dem Hause PSI kamen und somit ein problemloses Zusammenspiel von Anfang an gewährleistet wurde. Zu den formulierten Anforderungen an das künftige Warehouse Management System gehörte eine flexible Mehrplatzlagerfähigkeit und eine anpassungsfähige Transporteinheitengestaltung. Je nach Artikelstückzahl sollte im System aktuell die Größe der Transporteinheiten bestimmbar sein. Da die Materialanlieferung Just-in-Time erfolgt und entsprechend kurzzyklisch verläuft, bestanden zudem hohe Anforderungen an die Optimierung der Regalbediengeräte wie auch der Fördertechnik in der Vorzone. Hier sollte das System entsprechende Verfahren zur Optimierung bei der Bearbeitung der Kommissionieraufträge enthalten, um unnötige Materialbewegungen zu vermeiden.
Implementierung in drei Stufen
Nach Erstellung des Pflichtenheftes im Juni 2001, begann im Dezember die Implementierung, die insgesamt in drei Stufen durchgeführt wurde. In der ersten Stufe wurde das bestehende Lagerverwaltungssystem innerhalb weniger Wochen abgelöst und das Neue zunächst als autonome Lagerverwaltung eingerichtet. Diese schnelle Ablösung war erforderlich, um die durch die Fusion entstandenen neuen logistischen Anforderungen kurzfristig umsetzen zu können. Die zweite Phase beinhaltete dann die Online-Integration in das PPS-System über eine Schnittstelle. Diese Phase begann nach der vollständigen Einrichtung aller Stammdaten im ERP-System. Nach der kompletten Implementierung von PSIpenta.com begann so der Online-Betrieb, ohne vorherigen Testbetrieb. Zwischenzeitlich wurde auch die zehn Jahre alte Fördertechnik im Bereich der Kommissionierplätze umgebaut, um dem gestiegenen Mengenvolumen gerecht zu werden. Die geänderten Transport- und Kommissionierabläufe konnten ohne weitere Anpassungen innerhalb des Standardumfangs der Warehouse Management Software abgebildet werden.
Hardwarekonfiguration
Die Hardwarekonfiguration besteht aus einem Windows NT Server. Die Datenhaltung erfolgt über die Datenbank ORACLE 8.
Ansprechpartner
Wilfried Kühnel
Telefon: +49 (6021) 36 66 11
w.kuehnel@psilogistics.com
































































































