Realisierte WMS-Projekte

iFD AG

Migration mit iFD-MWCS und Schnittstellenentwicklung für ein neues HOST-System in der Zylinderkopf- und Motorenfertigung

Kunde

VW Sachsen GmbH / Motorenfertigung Chemnitz

Fertigstellung

01.09.2005

Land

Deutschland

Branche

  • Automobil

Beschreibung

Aufgabenstellung

Das Projekt sah vor, das von der iFD AG im Jahr 2001 installierte Lagersteuerungssystem mit einer neuen HOST-Schnittstelle auszustatten, um das AKL auch unter dem neuen VW-System LOGIS weiter betreiben zu können. Gleichzeitig mit dieser Umstellung sollten Artikel- und Bestandsdaten bei der Einlagerung mit erfasst und in der Datenbank abgelegt werden, um bei Verbindungsabbrüchen zum Zentralsystem einen sicheren Notbetrieb für eine unterbrechungsfreie Auslagerung garantieren zu können.
In diesem Kontext hatte das Projekt folgende Schwerpunkte:

  • Erweiterung der Lagersteuerung durch Funktionen der Lagerverwaltung wie Auftrags-, Bestands-, LE- und Lagerortverwaltung zzgl. Archive
  • Realisierung der neuen Abruforganisation durch das VW HOST-System LOGIS
  • Entwicklung eines Notkonzeptes für Durchführung von Inventuren, Qualitätskontrollen oder bei Ausfall des HOST-Systems
  • Umstellung des Labeldrucks auf neue Druckerhardware
  • Modernisierung der Hardware
  • Änderung des Subnetzwerkes
  • Inbetriebnahme an einem Wochenende, da das Lager 24 Stunden an 5 Tagen in der Woche produktiv ist

Realisierung
Wie es das Konzept vorsah, fand der wesentliche Teil der Projektarbeit in den Labors der iFD AG statt.

Mit dem iFD-Tool für Prozessanalyse und -visualisierung PROVIS war es möglich, jedes entwickelte oder angepasste Objekt sofort zu prüfen.

Mit iFD-HOSTSIM, dem Tool zur Überprüfung von Schnittstellen zu überlagerten HOST-Systemen, konnte die Funktionalität der Anbindung an das VW HOST-System gründlich getestet werden.

Nur so war es möglich, in dem vom Auftraggeber vorgegebenen Zeitraum von einem Wochenende die Inbetriebnahme durchzuführen. Die Umstellung erfolgte ohne Einfluss auf die Belieferung der Montagelinien. Durch weitestgehende Angleichung der Masken an das Altsystem - nur eine Prozessänderung musste vorgenommen werden - war der Schulungsaufwand sehr gering. Sofort nach erfolgter Umstellung konnte das Lager wie gewohnt 3-schichtig betrieben werden.

Nutzeffekt
Folgende Effekte wurden erreicht:

  • hohe Systemsicherheit durch Installation von iFD-SYSMON
  • große Flexibilität durch Java-Entwicklungssystem und Objektorientierung
  • deutliche Produktivitätserhöhung durch die Integration von Lagersteuerung mit minimaler Lagerverwaltung
  • hohe Transfersicherheit zum HOST-System LOGIS
  • gravierende Verbesserung des Notbetriebs
  • geringer Personal-Schulungsaufwand
  • Erhöhung der Hardwaresicherheit durch Austausch und Ergänzung von Serverkomponenten

Benötigte Software

Datenbank ORACLE 9i

Systemumgebung

MS Windows Server 2003

Leistungskennzahlen

150 Ein- und Auslagerungen pro Stunde

Externe Schnittstellen

HOST-System LOGIS; UST-FT (S7); UST RBG; Robotersteuerung Umstapelzelle

Ansprechpartner

Dr. Jürgen Erkmann

Geschäftsführer

Telefon: