Realisierte WMS-Projekte
PSI Logistics GmbH

Globales Logistikzentrum
Kunde
HERMA GmbH
Fertigstellung
10.06.2004
Land
Deutschland
Branche
- Papier- und Verpackung
Beschreibung
Aufgabenstellung
Die HERMA GmbH mit Firmensitz in Stuttgart ist ein auf dem europäischen Markt führender Anbieter von Selbstklebetechnik. Das Unternehmen beschäftigt heute rund 800 Mitarbeiter in drei Werken im Großraum Stuttgart und erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 154 Mio. Euro. HERMA gliedert sich in die eigenständig operierenden Sparten Haftmaterial, Etikettiersysteme und Papierwaren. Für die Firma bedeutet die Realisierung des 15 Mio. Euro teuren Logistik-Zentrums den Sprung in eine neue Dimension hinsichtlich Lieferzeit, -flexibilität und -qualität, bei immer kleineren Liefermengen und kurzfristigen Lieferzeiten.
Im Fokus der Anlage stehen ein 11-gassiges Automatisches Kleinteilelager mit 100.000 Stellplätzen sowie die vorgelagerte Fördertechnik mit Kommissionier- und Packplätzen als Anbau an das bestehende Lager; darüber hinaus die Einführung eines Lagerverwaltungssystems und Pick-by-voice/Transport-by-voice-Unter-stützung im Palettenlager mit 5.700 Stellplätzen für großvolumige Artikel.
Anforderungen
Neben den geplanten operativen Abläufen hatte HERMA weitergehende Anforderungen im Lastenheft definiert. Hierbei handelte es sich um Funktionen wie vielfältige detaillierte Auswertungen, mittelfristige Ressourcenplanung und Archivierungsfunktionen. Weitere Besonderheit war die Errichtung eines Leitstands, der mit Datenunterstützung aus dem überlagerten System die künftige Inanspruchnahme der Anlage durch Simulationsläufe ermittelt. Zudem sollte die Software nicht nur problemlos in die vorhandene IT-Landschaft integriert werden können, vielmehr stand die Forderung nach Flexibilität im Mittelpunkt. Anpassbarkeit der Software an die unternehmerischen Gegebenheiten lautete hier das Stichwort. Für die Kommissionierung und den Transport im Palettenlager war darüber hinaus die Sprachsteuerungssoftware zu implementieren.
PSIwms Funktionsumfang
- Schnittstelle zu SAP/R3 und unterlagerter Steuerung
- Stammdatenverwaltung
- Bestandsführung TE und Summenbestand
- Lagerzugangserfassung
- Sprachgesteuertes Staplerleitsystem
- Auftragsbearbeitung
- Pick-by-voice Kommissionierung „Mann zur Ware“ im Palettenlager
- Kommissionierung „Ware zum Mann“ im AKL
- Anzeige von Printfiles und von SAP überstellten Hinweisen an den Arbeitsstationen
- Planungsleitstand
- Archivserver
- Reports und Statistiken
- Permanente Inventur
Umsetzung
Ein umfassendes Inbetriebnahmekonzept, welches von allen wichtigen Projektpartnern zusammen entwickelt wurde, sollte die Risiken der Inbetriebnahme bei laufendem Betrieb so weit wie möglich reduzieren. Dazu gehörten detaillierte Punktelisten, die Maßregeln für die Implementierung der Komponenten formulierten ebenso wie die zweistufige Inbetriebnahme des Gesamtsystems. In einem ersten Schritt wurde die neue Software einschließlich SAP-Anbindung ohne die neuen Anlagenkomponenten im Realbetrieb erprobt. Im zweiten Schritt wurde die Kommunikation von LVS und Materialflussrechner aktiviert, die neuen Anlagenkomponenten zugeschaltet und das Behälterlager LVS-gesteuert gefüllt. Frühzeitige Funktions- und Schnittstellentest mit Hilfe automatisierter Testverfahren sorgten für einen stabilen Übergang auf das neue System.
Hardwarekonfiguration
Als Server für das WMS wurde ein hochverfügbares Rechnersystem auf Windows 2000 Basis realisiert. Der Server sichert die Systemperformance sowie Verfügbarkeit und ist als sogenannte Rack-Lösung zweifach konfiguriert.
Ansprechpartner
Herr Wilfried Kühnel
Bereichsleiter Technologie und Verfahren
Telefon: +49 / 6021 / 366-611
w.kuehnel@psilogistics.com
































































































