Completed WMS projects
Ehrhardt + Partner GmbH & Co. KG

LFS 400 unterstützt Logistikdienstleister bei Expansion
Customer
Logipoint, Barcelona und Madrid
Completion
29.04.2004
Branch
- Logistic service provider industry
Description
Task description
Der Logistikdienstleister Logipoint mit Lagern in Barcelona und Madrid wchst derzeit in rasantem Tempo. Um die wachsenden Kundenanforderungen auch weiterhin zuverlssig erfllen zu knnen, entschied sich das spanische Unternehmen, ein neues Warehouse-Management-System einzusetzen. Die Wahl fiel auf LFS 400 des Anbieters Ehrhardt + Partner, der in Spanien ber sein Tochterunternehmen IGL vertreten ist. Der Warehouse- Experte folgte der extrem kurzen Realisierungsvorgabe des Kunden und implementierte die Software in nur drei Wochen. Seitdem ist LFS 400 fr Logipoint zu einem wichtigen strategischen Akquisitionsinstrument geworden.
Das Auergewhnliche an diesem Projekt war das hohe Tempo, mit dem die Umstellung von der PC-orientierten Software auf LFS 400 stattfand. Innerhalb von nur zwei Wochen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden alle Prozessablufe definiert und im System abgebildet. Parallel hierzu wurden von der EDV-Abteilung bei Logipoint alle erforderlichen Schnittstellen geschaffen, um Stammdaten und Kundenauftrge zu importieren, berichtet Hermann Ehrhardt, Grnder und geschftsfhrender Gesellschafter von E+P. Da alle Projektanforderungen durch den Standard von LFS 400 abgedeckt werden, konnte auf die Erstellung eines Pflichtenheftes verzichtet werden, was eine enorme Zeitersparnis bedeutete. Diese unkomplizierte Art von E+P und die Flexibilitt des Systems waren fr uns ausschlaggebende Grnde, uns fr diese Software zu entscheiden. Darber hinaus zhlen bereits viele groe Logistikdienstleister in Europa zu den E+P-Kunden, was uns die erforderliche Sicherheit gab, stellt Logipoint-Geschftsfhrer Douglas James fest. Die Flexibilitt des Systems zeigte sich z. B. bei der individuellen Anpassung des Abrechnungsmoduls fr die automatische Fakturierung der erbrachten logistischen Dienstleistungen. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Konditionen bentigte Logipoint bislang verschiedene Tools fr die Rechnungserstellung. LFS 400 wurde so modifiziert, dass alle Abrechnungskriterien vom System abgedeckt werden, obwohl die Zahl der Datenstze und Abrechnungsvarianten weit ber das bliche Ma hinausgeht. So bercksichtigt LFS 400 alle Warenbewegungen und Kommissioniervorgnge im Lager und rechnet anhand der im System hinterlegten Tarife zeitnah automatisch ab.
Systemanforderungen
Im Rahmen einer intensiven Recherche informierte sich das Logipoint- Projektteam ber insgesamt sechs Systeme ausfhrlich. In die engere Auswahl kam neben LFS 400 nur noch das WMS eines renommierten, weltweit operierenden franzsischen Anbieters. Wir hatten sehr genaue Vorstellungen davon, welche Eigenschaften das neue System haben musste. Aufgrund der Recherche und der ersten Gesprche waren wir berzeugt, dass wir unsere Vorstellungen mit E+P schnell und effizient umsetzen knnen, betont Geschftsfhrer Douglas James. Einerseits wollten die Verantwortlichen bei Logipoint eine Lsung, die auf der AS/400 (IBM iSeries) luft, da sie bereits in anderen Bereichen mit diesem System sehr gute Erfahrungen gemacht hatten. Andererseits suchte das Projektteam eine Software, die eine bessere Kontrolle ber alle Vorgnge an den beiden Standorten und einen schnellen Zugriff auf alle Informationen ermglicht. Auerdem sollte das System mglichst die Mitarbeiter disziplinieren, indem es die Eingaben im Wareneingang, bei der Kommissionierung und im Warenausgang standardisiert. Bei der Windows-basierten Lsung, mit der wir vorher gearbeitet haben, war es den Mitarbeitern weitgehend selbst berlassen, welche Daten sie bei den einzelnen Arbeitsschritten ins System aufgenommen haben. Dies fhrte nicht nur zu organisatorischen Problemen, sondern immer wieder auch zu Fehlern in der Datenbank, erinnert sich Douglas James. Seit der LFS 400-Implementierung greifen beide Lagerstandorte auf dieselbe AS/400 am Standort Barcelona zu. Aufgrund der daraus resultierenden vllig identischen Arbeitsumgebung werden die Lagerarbeiter seither standortbergreifend eingesetzt. Bereits bei der Avisierung eines Wareneingangs per E-Mail wird ber eine Standardschnittstelle ein Datensatz pro Artikel von LFS 400 bernommen. In dem 12.750 Quadratmeter groen Lager in Barcelona und in dem 7.350 Quadratmeter groen Lager in Madrid werden seit der Softwareimplementierung die bereits vorhandenen Barcodes auf den Paletten im Wareneingang mit einem Scanner erfasst. Ein Groteil der Ware wird allerdings lose in Containern angeliefert und im Wareneingang palettiert. Dabei handelt es sich um unterschiedlichste Waren: von knstlichen Blumen und Wein hier gewhrleistet LFS 400 jetzt die lckenlose Chargenrckverfolgung nach der EU-Verordnung 178/2002 ber VW-Motoren bis hin zu 800 Kilogramm schweren Aluminium-Blcken. Diese Software ist fr uns der Schlssel zum Logistik-Business. Sie gibt uns die Flexibilitt, die wir brauchen, um uns an die Anforderungen neuer Kunden anzupassen. LFS 400 ist fr uns bereits jetzt zu einem Wettbewerbsvorteil geworden. Das gilt insbesondere fr die zertifizierten SAP-Schnittstellen des Systems, erlutert Geschftsfhrer Douglas James.
Aufteilung der Lagerorte in Zonen
Fr jede Palette, die nicht bereits vom Hersteller etikettiert wurde, erzeugt LFS 400 im Wareneingang ein Label mit Barcode, der die Nummer der Versandeinheit (kurz: NVE) enthlt. Diese wird im System archiviert und weitergefhrt. Nachdem alle Paletten im System registriert wurden, werden den Staplerfahrern auf Datenfunkterminals die Einlagerauftrge zur Ausfhrung angezeigt. Alle Lagerorte sind bei Logipoint nach Mandanten in Zonen aufgeteilt, die im Lagerfhrungssystem abgebildet werden. Anhand dieser variablen Aufteilung weist LFS 400 der jeweiligen Palette einen der 15.500 (Barcelona) bzw. 7.500 (Madrid) Palettenpltze im Lager zu und erstellt den entsprechenden Einlagerauftrag. Zustzlich zu den Lagerzonen der Mandanten gibt es einen Bereich im Palettenlager, in dem ausschlielich Retouren eingelagert werden. Beim Absetzen der Palette am vorgegebenen Lagerplatz besttigen die Staplerfahrer den jeweiligen Lagerort durch scannen des dort angebrachten Barcodes. Bis Ende des Jahres sollen die Auftrge von 30 Kunden ber das mehrmandantenfhige Lagerfhrungssystem abgewickelt werden. Sptestens dann werden alle Warenein- und Warenausgnge mit Hilfe von Datenfunkterminals bearbeitet. Bereits wenige Wochen nach der Softwareintegration erzielte Logipoint durch die konsequente Wege- und Prozessoptimierung von LFS 400 eine Verkrzung der Kommissionierzeiten um 15 bis 20 Prozent. Fr einige Artikel mussten frher die Seriennummern im Warenausgang registriert werden. Heute hingegen ist die Erfassung der Seriennummern direkt bei der Kommissionierung mglich. Die an den Datenfunkterminals vorhandenen Scanner werden auch fr die Erfassung der Seriennummern genutzt. Dadurch wurde die Bearbeitung dieses Schritts schneller und sicherer.
Kommissionierung und Cross-Docking
Zu kommissionierende Auftrge werden von den Kunden per E-Mail an Logipoint gesendet. ber eine Standardschnittstelle bernimmt LFS 400 diese Daten automatisch. Die Kommissionierung erfolgt in zwei Stufen. Zunchst werden die Auftragsmengen pro Artikel zusammengefasst, in Summe kommissioniert und in der dynamischen Kommissionierzone bereitgestellt. Anschlieend erfolgt dort die auftragsbezogene Kommissionierung und Bereitstellung am Verpakkungsplatz. Dort wird die Ware verpackt und mit einem Versandlabel versehen. Da alle Prozessschritte mit Datenfunkterminals durchgefhrt werden, ist eine durchgngige Transparenz aller Aktivitten sichergestellt. So kann der Status jedes Auftrages jederzeit im System kontrolliert werden. Nach der Verladung der Paletten, die wiederum mit Hilfe von Datenfunkterminals besttigt wird, werden die Daten an das bergeordnete EDV-System des Kunden zurckgemeldet. Eine Besonderheit des Logipoint-Lagers in Barcelona ist die Tatsache, dass 20 Prozent der Waren via Cross-Docking durch das Lager geschleust werden. Das heit, vor dem Wareneingang ist der Empfnger der angelieferten Waren bereits bekannt und der Empfngername wird direkt auf das Palettenlabel ausgedruckt. Steht der LKW zur Abholung bereits bereit, wird die Ware nicht eingelagert, sondern direkt zum Warenausgang transportiert. Fr diese Vorgnge werden Wareneingnge und Warenausgnge im System ausschlielich ber die Anzahl der Paletten abgewickelt und fakturiert.
Ergebnisse im berblick
Die fnf wichtigsten Ergebnisse der LFS 400-Integration sind:
- Durch den Einsatz von LFS 400 und Datenfunk optimierte Logipoint die Kommissioniervorgnge um 15 bis 20 Prozent. Pickfehler und zeitintensive Nachkontrollen werden vermieden.
Mit dem mehrmandantenfhigen Lagerfhrungssystem LFS 400 kann Logipoint eine unbegrenzte Zahl von Kunden verwalten.- Durch die Integration von LFS 400 erfllt der Logistikdienstleister alle Anforderungen der EUVerordnung 178/2002.
- Durch die Anbindung von LFS 400 an die bergeordneten EDV-Systeme der Kunden hat sich die Verarbeitung der Vorankndigungen von Wareneingngen und Kommissionierauftrgen erheblich vereinfacht und beschleunigt. Auerdem macht LFS 400 alle Ablufe im Lager transparent: Der Lagerleitstand hat so einen besseren berblick und eine grere Planungssicherheit.
- Logipoint kann neue Kunden selbststndig im System abbilden ohne zustzliche Programmierungen durch Ehrhardt + Partner.
Contact person
Alejandro Diaz
Telephone: +34 (93) 26 24 110




































































































