I progetti WMS realizzati

International tätiger Logistikdienstleister

Beratung bei der Anlaufphase eines IT-Distributionslagers

Settore

  • Fornitori di servizi logistici
  • Elettrico
  • Commercio all'ingrosso

Das Team warehouse logistics wurde von einem international tätigen Logistikdienstleister beauftragt, im Rahmen der Anlaufphase für ein IT-Distributionslager beratend tätig zu werden. Kernbereiche der umfassenden Aufgabenstellung waren die Schwachstellenanalyse und operative Umsetzung der Verbesserungsvorschläge.

Veranlassung und Zielsetzung:
In der Anlaufphase eines IT-Distributionslagers kam es zu einer Vielzahl von Problemen, die einen reibungslosen Ablauf des Lagerbetriebes nicht ermöglichten. Da sich das Lager aber bereits im operativen Betrieb befand, war es notwendig, sowohl organisatorische als auch softwaretechnische Abläufe vor Ort zu analysieren. Daraus sollten Änderungsvorschläge entstehen, die ohne Störung des Ablaufes möglichst kurzfristig umgesetzt werden sollten. Ziel war die Erkennung und Behebung der Schwachstellen zur Verbesserung der Kommissioniergenauigkeit und Sicherstellung der Liefertreue.

Vorgehensweise
Im ersten Schritt erfolgte eine Lagerbesichtigung mit Aufnahme des Materialflusses. Parallel dazu erfolgten erste Mitarbeitergespräche auf allen Ebenen; d.h. vom Staplerfahrer über die Kommissionierer und die Gruppenleiter bis hin zum Betriebsleiter.

Es stellte sich sehr schnell heraus, dass die Probleme vielschichtig waren. Als eine der Hauptursachen für die Anlaufprobleme konnten mangelnde Kommunikationsstrukturen sowohl horizontal als auch vertikal aufgedeckt werden. Die Einführung eines Fehlerprotokolls (Was ist wann und warum passiert? Wie wurde die Störung bzw. der Fehler behoben?) und die Einführung eines Briefing zu Schichtbeginn führte zu einer schnellen Verbesserung des Informationsaustausches. Begleitet wurden diese Maßnahmen von Teamleiter-Sitzungen mit und ohne Geschäftsleitung, in denen offen über Abstimmungsprobleme und Aufgabenbereiche diskutiert wurde.

Parallel zu der Optimierung der Kommunikationsstrukturen erfolgte die Umsetzung von operativen Verbesserungen. Hierzu zählten beispielsweise die Reorganisation einzelner Lagerbereiche, die Nachschuboptimierung, verbesserte Kennzeichnung der Lagerplätze und Bereiche. Als weitere Maßnahme wurden Verbesserungsvorschläge hinsichtlich der IT-Gestaltung und Nutzung umgesetzt. So wurden Bildschirmmasken funktional erweitert oder zusammengefasst, um eine effizientere Nutzung zu ermöglichen oder Zusatzinformationen auf den Bildschirmen im Zugriff zu haben, auf denen sie zumeist benötigt werden.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt war es, das Verständnis für die Wichtigkeit des eigenen Arbeitspaketes im Gesamtablauf zu wecken. Während des gesamten Projektablaufes gab es daher flankierende Informations- und Schulungsgespräche mit allen Mitarbeitern.

Ergebnis
Innerhalb kürzester Zeit wurden die wesentlichsten Probleme erkannt und erste Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Entlang der Materialflusskette vom Wareneingang bis zum Warenausgang wurde eine Vielzahl von „kleinen“ bis „großen“ Änderungen durchgeführt. Der Informationsstand der Mitarbeiter wurde drastisch verbessert und sowohl die Motivation als auch die Eigenverantwortung der Mitarbeiter deutlich erhöht.

In Kombination mit den neuen Kommunikations- und Informationsstrukturen konnte die Fehlerquote in der Kommissionierung und im Versand minimiert und der Gesamtdurchsatz deutlich erhöht werden. Die Liefertreue erreichte nur durch die Gesamtheit aller Maßnahmen die vom Kunden geforderte Genauigkeit.

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