Cross-Docking zählt zu den leistungsstarken Zusatzfunktionen moderner Warehouse Management Systeme und gewinnt mit steigenden Anforderungen an Liefergeschwindigkeit und Effizienz zunehmend an Bedeutung. Durch den direkten Warenfluss vom Wareneingang in den Warenausgang werden Lagerkapazitäten entlastet, Durchlaufzeiten verkürzt und unnötige Lagerbewegungen vermieden. Dadurch lassen sich Prozesskosten senken und die Lieferfähigkeit verbessern. Voraussetzung hierfür ist, dass das Warehouse Management System geeignete Waren automatisch identifiziert und den Materialfluss entsprechend steuert.
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Cross-Docking bezeichnet ein logistisches Verfahren, bei dem Waren nach dem Wareneingang ohne Zwischenlagerung direkt für den Versand bereitgestellt werden. Grundsätzlich wird zwischen dem Cross-Docking von bestandsgeführtem Material und dem Cross-Docking von Handling Units (HU) ohne detaillierte Bestandsinformationen unterschieden.
Beim Cross-Docking von bestandsgeführtem Material werden die Bestände mengenmäßig erfasst. Dabei können Abweichungen zwischen den angelieferten und den tatsächlich benötigten Mengen auftreten. In solchen Fällen sind zusätzliche Prozesse erforderlich, beispielsweise die Einlagerung von Restmengen, die Bereitstellung fehlender Mengen aus dem Lager oder die Stornierung bereits geplanter Auslagerungen, wenn diese durch den Cross-Docking-Prozess ersetzt werden.
Beim Cross-Docking mit Handling Units ohne konkrete Bestandsinformationen werden die enthaltenen Materialien dagegen nicht einzeln verwaltet. Stattdessen werden die Handling Units ausschließlich anhand ihrer Zielzuordnung – etwa zu einem Kundenauftrag, einer Lieferung oder einer Tour – gesteuert. Die enthaltenen Mengen spielen dabei keine Rolle.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der Zeitpunkt der Prozessauslösung. Hier wird zwischen ungeplantem und geplantem Cross-Docking unterschieden. Beim ungeplanten Cross-Docking prüft das Warehouse Management System während des Wareneingangs oder Warenausgangs, ob eingehende Waren unmittelbar für offene Auslieferungen genutzt werden können. Ist dies der Fall, wird der Cross-Docking-Prozess automatisch gestartet.
Beim geplanten Cross-Docking wird die Entscheidung dagegen bereits vor dem physischen Wareneingang getroffen. Dabei lassen sich zwei Varianten unterscheiden:
Einmal jährlich trifft sich die »warehouse logistics«- Community zum Teilnehmertreffen, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, Zukunftsperspektiven zu diskutieren und sich persönlich zu vernetzen. Die Veranstaltung wird vom Team »warehouse logistics« organisiert und hat eine 25-jährige Tradition. Eingeladen sind alle Anbieter, die ein Logistik IT-System auf der Plattform »warehouse logistics« gelistet haben.
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Selbst moderne Lagertechnik entfaltet ihr Potenzial erst, wenn die passende Software sie steuert. Genau hier setzt ein Warehouse Management System (WMS) auch Lagerverwaltungssystem (LVS) genannt an: Es steuert, kontrolliert und optimiert alle Prozesse vom Wareneingang bis zum Versand. Doch welche Funktionen gehören wirklich dazu und wo endet das WMS und beginnt das ERP-System? Antworten liefert die WMS-Raute des Fraunhofer IML auf Basis der VDI-Richtlinie 3601, ergänzt um einen Überblick über Systemarten, Anbieter und die richtige Auswahl.
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Das »warehouse logistics« Team hat alle, auf warehouse-logistics.com gelisteten Logistik IT-Systeme validiert und damit die Logistik IT-Datenbank auf den aktuellen Stand gebracht.
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