Das Lager-Mapping spielt eine immer größere Rolle, da diese Anlagen mittlerweile zu einem strategischen Faktor für den Erfolg vieler Unternehmen geworden sind. Deshalb ist nach der Festlegung des Layouts die logische Strukturierung des Raums ein grundlegender Schritt bei der operativen Planung.
Neben dem Raum und seinen Eigenschaften müssen bei der Aufteilung auch Faktoren wie die Art der Waren, für die das Lager bestimmt ist, die zu verwendenden Handhabungsgeräte, die Warenströme und das Personal berücksichtigt werden.
In diesem Artikel analysieren wir, was Lager-Mapping ist, wozu es dient und welche Prozesse es umfasst. Wir werden auch die notwendigen Schritte für die Gestaltung und die wichtigsten dafür erforderlichen Hilfsmittel kennenlernen.
Was ist das Lager-Mapping?
Das Lager-Mapping, auch bekannt als Warehouse Mapping, ist das Verfahren der Codierung und logischen Parametrisierung zur Übertragung des physischen Layouts in ein Koordinatensystem, das von einem Lagerverwaltungssystem verwaltet werden kann. Dies umfasst die Identifizierung und Etikettierung der Stellplätze und Arbeitsbereiche, die bereits im Lageplan festgelegt sind. Das Layout legt die Infrastruktur zur Optimierung der Abläufe, zur Verkürzung der Zeiten und zur Vermeidung von Engpässen fest. Das Mapping fungiert dabei als unverzichtbares Bindeglied, damit das IT-System die Vorgänge auf dieser Infrastruktur mit vollständiger Rückverfolgbarkeit ausführen kann.
Dieses Mapping weist bestimmte Bereiche für verschiedene Arbeitsabläufe zu, wie z. B. Wareneingang, Kommissionierung, Verpackung und Versand. Darüber hinaus enthält es Stellplatzcodes, die in Verbindung mit einem Lagerverwaltungssystem (LVS) den genauen Stellplatz einzelner Artikel anzeigen – egal ob diese sich in Behältern, Regalen oder auf Paletten befinden.
Wozu dient das Lager-Mapping?
Ein präzises Mapping ist die erforderliche Datenbasis, damit durch Slotting die Leistung maximiert werden kann. Während das Mapping die Integrität des Bestands und die Rückverfolgbarkeit gewährleistet, ermittelt das Slotting anhand dieser Struktur den strategischen Stellplatz entsprechend Umschlag und dem Volumen.
In Branchen mit hohen gesetzlichen Auflagen (Gesundheitswesen, Pharmazie oder Lebensmittelindustrie) ist die Strukturierung und Codierung des Lagers nicht nur ein Wunsch, sondern aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Gewährleistung der Sicherheit und Risikokontrolle zwingend erforderlich. Dies ermöglicht Folgendes:
Durch die logische Codierung von Stellplätzen wird die genaue Identifizierung der Waren erleichtert
Vorteile der Optimierung des Warehouse Mapping
Während das Lagerlayout die physische Kapazität definiert, ermöglicht das Lagermapping den betrieblichen Ablauf. Die unmittelbaren Vorteile sind:
Wie man das Lager-Mapping Schritt für Schritt organisiert
Für ein genaues Lager-Mapping auf Basis des bereits definierten Layouts müssen folgende Schritte in Bezug auf Registrierung und Logik befolgt werden:
Software für das Lager-Mapping
Für eine effiziente Stellplatzverwaltung sind integrierte Funktionen in Lagerverwaltungssystemen (LVS) erforderlich, die isolierte Designtools abgelöst haben. Ein fortschrittliches LVS ermöglicht die Parametrisierung des Master-Stellplatzplans in Echtzeit. Dabei wird jede physische Koordinate mit ihren Beschränkungen hinsichtlich Volumen, Gewicht und Art des Betriebs verknüpft.
Easy WMS von Mecalux verfügt über diese digitalen Mapping-Funktionen, um das physische Layout in ein dynamisches Betriebsmodell umzuwandeln. Seine Hauptfunktionen sind:
Fortschrittliche Lagerverwaltungssysteme umfassen Funktionen für das Warehouse Mapping
Warehouse Mapping – der Schlüssel zum Erfolg
Das Lager-Mapping ist eine zentrale Maßnahme zur strategischen Optimierung der Lieferkette. Durch die Einführung dieses Prozesses werden die Abläufe effizienter und geordneter geplant und ausgeführt. Darüber hinaus kann es die Grundlage für fundierte Entscheidungen und für die Auswahl neuer Technologien bilden, die die Geschäftsabläufe weiter verbessern. Eine sorgfältige Planung dieser Räume stellt einen direkten Wettbewerbsvorteil dar, der für die Widerstandsfähigkeit und Rentabilität von Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist.