Die Logistik entwickelt sich weiter, und es gibt zunehmend mehr Methoden für einen reibungslosen und effizienten Ablauf, die den Warentransport erleichtern. In den letzten Jahrzehnten beschränkten sich die Innovationen darauf, den Spediteuren die besten Routen für die Auftragsabwicklung oder die Nutzung von Miniload-Lagern vorzuschreiben. Heute geht die Technologie mit Instrumenten wie AMR noch einen Schritt weiter.
Was bedeutet »Tote-to-Person«?
Bei der Kommissionierung nach dem Tote-to-Person-Prinzip werden Lasten, in der Regel kleine Behälter oder Säcke, automatisch an die im Lager arbeitenden Personen übergeben. Dazu werden Optionen wie automatische Behälterlager oder autonome mobile Roboter (AMR) eingesetzt, die sich selbständig bewegen, um Waren näher an den Menschen zu bringen. Diese Intralogistiklösungen sparen den Unternehmen Zeit, Platz und andere Ressourcen. Ihre Lagermitarbeiter können eine größere Anzahl von Aufträgen in kürzerer Zeit abwickeln, da sie sich nicht mehr in der Anlage bewegen müssen.
Die Tote-zu-Person-Methode ist eine der neuesten Entwicklungen in der Kommissionierung. Die Arbeit der Mitarbeiter wird dadurch erleichtert, da sie sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können, ohne sich von ihren Kommissionierstationen zu entfernen. Gleichzeitig können die Quadratmeter mit vertikalen Lagerlösungen optimiert werden. Darüber hinaus können sich AMR frei bewegen und mit Menschen und anderen Maschinen gemeinsam existieren. Wenn sie auf ein Hindernis stoßen, halten sie an, berechnen eine neue Route und passen sich problemlos an Änderungen des Layouts an.
Diese Arbeitsweise ist also eine »Ware-zum Mann«-Strategie (Goods-to-Person) mit zahlreichen Vorteilen. So organisiert das Lagerverwaltungssystem die Aufgaben der Lagermitarbeiter, die Produktivität steigt in Bezug auf die Anzahl der Picks pro Stunde, und die Investition hat sich durch die Erhöhung der Versandmengen und die Verringerung der Fehlerquote schnell amortisiert. Für einen reibungslosen Ablauf des Tote-zu-Person-Verfahrens empfiehlt es sich, dieses von Fachleuten umsetzen zu lassen und die Ladeeinheiten so zu vereinheitlichen, dass sie in den automatischen Anlagen untergebracht werden können. Ebenso werden robuste AMR benötigt, die das Gewicht der Behälter tragen können.
Wie sieht die Software aus, die das System von »Tote-to-Person« steuert?
Die Kommissionierung mit der Tote-zu-Person-Methode erspart den Lagermitarbeitern lange Wege, so dass sie sich auf die Sortierung der Waren und die Abwicklung der Aufträge konzentrieren können. Sowohl bei der Wahl eines automatischen Lagers als auch bei der Wahl eines autonomen mobilen Roboters ist es wichtig, ein Programm zur Koordinierung aller Vorgänge einzusetzen.
Die automatisierten Behälterlager von Mecalux verwenden eine einzige Software. Ihre AMR koordinieren ihrerseits drei Programme gleichzeitig mit wenig oder ohne menschliches Zutun:
Wie funktioniert die Kommissionierung »Tote-to-Person«?
Die Kommissionierung Tote-to-Person kann dank der großen Auswahl an automatischen Behälterlagern auf unterschiedliche Art und Weise durchgeführt werden. Die Behälter können über folgende Systeme zu den Lagermitarbeitern gelangen:
Wenn die Kommissionierung Tote-to-Person mithilfe eines AMR bevorzugt wird, erfolgt die Kommissionierung sofort nach Auftragseingang automatisch. Der am besten geeignete Roboter wird dann zu den Regalen geschickt, um den Behälter oder den Tote zu entnehmen, der dann an den Lagermitarbeiter zur Fertigstellung der Produktauswahl übergeben wird. Der Zyklus wird bis zum Versand des Auftrags so oft wie nötig wiederholt.
Was sind die Vorteile von »Tote-to-Person«?
Der Einsatz von Robotern, die sich bewegen, während Menschen sich auf ihre Aufgaben konzentrieren, bringt zahlreiche Vorteile mit sich:
Lösungen für die Beschleunigung der Kommissionierung
Die Intralogistik hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, und die wettbewerbsfähigsten Unternehmen haben Methoden wie Tote-to-Person und Spitzentechnologien in ihren Betrieb integriert.