Veröffentlicht am: 02. November 2026
Fragt man nach den Kosten eines Lagers, fallen meist zuerst Miete, Personal, Technik und Verpackung ein. Diese Posten stehen in der Buchhaltung, werden budgetiert und regelmäßig verglichen. Ein erheblicher Teil des Aufwands taucht dort jedoch nicht auf. Er verteilt sich auf viele kleine Momente im Tagesablauf, von denen jeder für sich kaum der Rede wert scheint.
Minuten, die niemand zählt
Ein Mitarbeiter sucht einen Artikel, der nicht am vorgesehenen Platz liegt. Eine Kollegin gleicht die Excel-Liste mit dem tatsächlichen Bestand ab. Ein Kunde ruft an und fragt, wie viele Einheiten noch verfügbar sind. Am Nachmittag werden Auftragsdaten aus dem Shop manuell ins Lager übertragen. Keine dieser Tätigkeiten ist ungewöhnlich, und keine dauert lange. Gerade deshalb werden sie selten erfasst.
Eine einfache Rechnung zeigt, was sich daraus ergibt. In einem Lager mit zehn Mitarbeitern, die jeweils 10 Minuten täglich mit Suchen und Klären verbringen, sind das bei 21 Arbeitstagen 35 Stunden im Monat. Hinzu kommen in der Verwaltung täglich etwa 15 Minuten für Listenabgleiche, 15 Minuten für eine Bestandsrückfrage und 10 Minuten für manuelle Datenübertragungen. In Summe sind das rund 49 Stunden. Bei einem Stundenlohn von 30 € entspricht das etwa 1.470 € im Monat.
Fehler wirken über den Moment hinaus
Ähnlich verhält es sich mit Kommissionierfehlern. Ein falscher Artikel oder eine falsche Menge verursacht Nacharbeit, Rücksendung, Neuversand und Kommunikation mit dem Kunden. Branchenangaben beziffern die Folgekosten eines einzelnen Fehlers auf etwa 30 bis 75 €. Bei 2.000 Sendungen im Monat und einem Fehler auf 100 Sendungen kommen bei einem Mittelwert von 45 € weitere 900 € zusammen.
Was sich ohne großen Aufwand prüfen lässt
Nicht jede Verbesserung setzt ein neues System voraus. Einige Fragen lassen sich intern schnell klären:
• Liegen häufig benötigte Artikel nah an Kommissionier- und Packbereich?
• Gibt es für Bestandsrückfragen feste Zeitfenster, statt laufender Unterbrechungen?
• Arbeiten alle mit derselben Vorlage, mit Pflichtfeldern und einheitlichen Bezeichnungen?
• Gibt es bei leicht verwechselbaren Artikeln eine zweite Kontrolle?
Die eigenen Werte einordnen
Wer die Rechnung mit eigenen Angaben durchspielen möchte, kann dafür den Lagerkosten-Check nutzen. Er fragt in fünf kurzen Schritten Arbeitsweise, Teamgröße, Suchzeiten, Versandvolumen und Fehlerhäufigkeit ab. Eine Registrierung ist dafür nicht nötig.
Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis offengelegter Annahmen, keine exakte Kostenrechnung und keine Einsparprognose. Wie viel sich davon tatsächlich verändern lässt, hängt von den Abläufen im jeweiligen Lager ab. Lager mit gut organisierten Prozessen erhalten entsprechend ein gutes Ergebnis.
Der Lagerkosten-Check der COGLAS GmbH ist frei zugänglich unter coglas.com/lagerkosten-check.
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Im COGLAS WEB WMS werden neue Mandanten nicht entwickelt, sondern konfiguriert. Praxiserprobte Standardprozesse, konfigurierbare Prozessbausteine und standardisierte Schnittstellen sorgen dafür, dass Logistikdienstleister neue Kunden schneller, sicherer und wirtschaftlicher produktiv setzen können.
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Was im Lager geleistet wurde, sollte auch vollständig abgerechnet werden. Eine korrekte und transparente Lagergeldabrechnung, inklusive der Erzeugung der Fibu-Buchungssätze, zum Beispiel für DATEV, liefert Logistikdienstleistern einen erheblichen Mehrwert. Das COGLAS WEB WMS erfasst dafür die relevanten Vorgänge direkt dort, wo sie entstehen: im Lagerprozess.
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