Veröffentlicht am: 25. März 2025
WALLDORF – Wie die SAP heute bekannt gab, konnte Ericsson seit der Einführung von SAP S/4HANA seine Projektkosten um 30 Prozent senken und plant nun, KI-gestützte Analysen zu nutzen.
»Wir freuen uns jetzt darauf, unsere Prozesse weiter zu optimieren und weiterzuentwickeln«, berichtete Tobias Ralsgård, Leiter des Bereichs Finance Digital Transformation bei Ericsson. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informations- und Kommunikationstechnologie, in über 180 Ländern tätig und beschäftigt mehr als 94.000 Mitarbeitende. »Ziel ist es, eine standardisiertere und automatisiertere Umgebung mit einem noch größeren Fokus auf künstlicher Intelligenz (KI) für unseren Finanzbereich zu schaffen. Dazu gehört es, Echtzeit-Datenanalysen und KI-gestützte Erkenntnisse direkt in SAP-Software zu nutzen. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die automatisierte Compliance-Prüfung und Betrugserkennung. Dabei wird KI eingesetzt, um verdächtige Transaktionen und potenzielle Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften zu erkennen«, fügte Ralsgård hinzu.
Ericsson konnte den Umstieg auf SAP S/4HANA in 54 Stunden abschließen und damit innerhalb seiner Branche einen neuen Maßstab bei der Umsetzung umfangreicher und komplexer Projekte setzen. Das Unternehmen hat mehrere Lösungen implementiert, sodass im Rahmen der Partnerschaft zwischen Ericsson und SAP technische Innovationsprojekte und direkter Systemsupport in wichtigen Geschäftsbereichen wie dem Finanzwesen und Personalwesen sowie in der Lieferkette und Beschaffung abgedeckt werden.
Mit SAP S/4HANA kann das Unternehmen auf modernste Support-Tools zurückgreifen und seine Systeme fortwährend auf dem neuesten Stand halten und optimieren. Ericsson hat nun auch mit dem nächsten Projekt begonnen, um die Standardfunktionen der Software voll auszuschöpfen, und wird sich dabei vorerst auf das Finanzwesen konzentrieren. Dieses Unterfangen soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen sein.
Anstelle einer kompletten Neuimplementierung entschied sich Ericsson für einen stufenweisen Ansatz. Ericsson nutzte eine SAP-Konvertierungsmethodik mit weniger Ausfallzeiten, die den Zeitaufwand für die Migration und Konvertierung von Daten auf SAP S/4HANA erheblich verkürzt. Anstatt eine Parallelumgebung einzurichten, setzte das Unternehmen dabei auf Standardwerkzeuge von SAP, um den Übergang schrittweise durchzuführen.
Mit SAP S/4HANA ist Ericsson in der Lage, fortwährend neue Technologien zu evaluieren und zu implementieren, ohne dabei durch ein eigenentwickeltes System eingeschränkt zu sein. Dadurch kann das Unternehmen weiter Prozesse optimieren, Abläufe in Echtzeit analysieren und so seine Wettbewerbsvorteile behaupten.
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