Wer Lagerprozesse optimieren möchte, kommt an einem strukturierten, digitalisierten Wareneingang nicht vorbei. Eine nachhaltige Effizienzsteigerung in der Intralogistik entsteht nur dann, wenn Wareneingang, interne Abläufe und Warenausgang als durchgängige Prozesskette verstanden und systemisch unterstützt werden. Genau hier setzt SAP Extended Warehouse Management an.
Als strategische Lagerverwaltung innerhalb einer SAP-S/4HANA-Landschaft bildet SAP EWM die operative Basis für skalierbare Lagerlogistik-Prozesse und schafft Transparenz über Bestände, Materialflüsse und Verantwortlichkeiten.
Das Wichtigste in Kürze
Warum Lageroptimierung selten an einer Stelle scheitert
Beim Begriff »Lageroptimierung« denkt man häufig an lokale Maßnahmen: an das Anpassen von Kommissionierabläufen, Zuschneiden von Flächen oder Automatisieren von Teil-Prozessen. Für das Erzielen von spürbaren Effekten ist das aber noch nicht alles.
Das Potenzial liegt zumeist nicht im Prozessdetail, sondern in der End-to-End-Sicht: Informations- und Steuerungsverluste an Schnittstellen, unterschiedliche Abläufe je Standort oder schlicht unklare Regeln im Umgang mit Abweichungen führen dazu, dass optimierte Teilprozesse nicht ineinandergreifen. Die Folge sind vorübergehende Einzelkorrekturen, die jedoch nicht nachhaltig sind und zu mangelnder Prozessstabilität und einer hohen Abhängigkeit von erfahrenen Einzelpersonen, die »wissen, wie es läuft«, führen.
Eine echte Effizienzsteigerung in der Intralogistik setzt deshalb bei der gesamten Prozesskette an.