Veröffentlicht am: 29. April 2020
Für sämtliche Branchen stellt die Digitalisierung ein sehr präsentes Handlungsfeld innerhalb der stetigen Transformation dar.
Doch gerade in der Logistik steht sie als Grundlage für die enge Verzahnung von ausführenden Prozessen auf dem Prüfstand: Das Zusammenspiel aus wachsenden Datenmengen (sowie -strukturen) und der unter Umständen anspruchsvollen Technik muss eine den menschlichen Stärken entsprechend fokussierte Einheit bilden, damit es Transparenz, Flexibilität und vor allem den richtigen Zugang für den Menschen als wichtigsten Faktor bietet. Gleichzeitig wird – im Hinblick auf ein ganzheitliches Prozessdenken entlang der gesamten Wertschöpfungskette – die Anbindung an komplexe Systemlandschaften immer wichtiger.
Es gilt, diesem Anspruch innerhalb des Spannungsfelds zwischen individuellen Anforderungen und den vom System zur Verfügung gestellten Standardfunktionen gerecht zu werden. Mit den unvergleichlichen Integrationsmöglichkeiten und dem jeweils sehr breiten Funktionsumfang bieten SAP-Lösungen hierfür die flexibelsten und nachhaltigsten Gestaltungsmöglichkeiten. Dank der durchgängigen Verzahnung des SAP Enterprise-Resource-Plannings (ERP) und des SAP Extended Warehouse Managements (EWM) sowie des SAP Transportation Managements (TM) bilden Ressourcenverwaltung, Lagerverwaltung und Transportlogistik eine harmonisierte Einheit mit Zugriff auf weitere Mehrwerte des SAP-Portfolios (bspw. anhand von flexiblen Cloud-Komponenten). Für SAP S/4HANA® als neueste ERP-Generation stehen EWM und TM zudem als integrierte Lösungen – »embedded« – zur Verfügung.
Der große Umfang und die hohe Flexibilität haben jedoch auch eine Kehrseite: Komplexität. Um SAP-Systeme standardnah und unter Berücksichtigung vor- und nachgelagerter Funktionen in überlagerten sowie nebenstehenden Systemen zu implementieren, bedarf es einer vertieften Expertise zu den Standardumfängen des SAP-Spektrums sowie einer exzellenten Schulung des Projektteams, der Key-User und der Logistik-Anwender. Dies sind die Punkte, anhand derer SAP-Projekte aufwendige und risikoreiche Investitionen darstellen. Doch es sind außerdem die Punkte, an denen die prismat/RAKETE für S/4HANA ansetzt, um einen einfacheren und schnellen Zugang zu einem einzigartig nachhaltigen SAP-System bieten zu können.
Die prismat/RAKETE ist ein umfassendes Dienstleistungspaket: Aus über 25 Jahren Projekterfahrung und der einhergehenden Prozessvielfalt wurden wiederkehrende Funktionen und branchenübergreifende Lösungsansätze definiert. Das Ergebnis ist eine für S/4HANA vorkonfigurierte Systembasis aus erprobten Standard-Prozessen sowie standardnahen Entwicklungsbausteinen. Im Kern der prismat/RAKETE, dem prismat/BASE, werden die qualifizierten Customizing-Bausteine für SAP EWM mit initialen Entwicklungskomponenten, darunter Frameworks, Dialoge und Funktionserweiterungen, kombiniert. Für die Individualisierung anhand der logistischen Anforderungen stehen zuschaltbare Prozesse und Funktionen bereit, beispielsweise drei TM-Szenarien und mobile Lösungen auf Basis von SAP Fiori®. Diese Palette der Zusatzfunktionen, genannt prismat/PLUS, wird mit jedem neuen Release der prismat/RAKETE erweitert. Um Prozessdiskussionen, Tests und Schulungen anhand des Zielsystems bereits vor dem Projektstart durchführen zu können, setzen wir ein Demo-System in der Cloud ein. Eingebettet in unsere standardisierte Projektmethodik führt dies zu einer hohen Effizienz beim Wissenstransfer und ermöglicht den benötigten Grad an Schulung sowie die frühzeitige Einbindung der ausführenden Mitarbeiter+innen.
Je nach vorhandener Systemlandschaft ist die prismat/RAKETE anhand von drei Deployment-Varianten verfügbar: Als integrierte Lösung »S/4-embedded«, mit einem ERP auf der Business Suite und einem dezentralen EWM auf S/4 oder dem ERP auf S/4 und einem dezentralen EWM, ebenfalls auf S/4.
Wer Lagerprozesse optimieren möchte, kommt an einem strukturierten, digitalisierten Wareneingang nicht vorbei. Eine nachhaltige Effizienzsteigerung in der Intralogistik entsteht nur dann, wenn Wareneingang, interne Abläufe und Warenausgang als durchgängige Prozesskette verstanden und systemisch unterstützt werden. Genau hier setzt SAP Extended Warehouse Management an.
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Am 02. Juli 2025 fand das prismat/EVENT gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund statt – bei hochsommerlichen 36 °C, dem bisher heißesten Tag des Jahres.
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