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Siemens Dematic: Standards und Systemmodule für effiziente Logistiklösungen

06.11.2002

„Standardisierung und Modularisierung schaffen die Voraussetzung dafür, die gesamte logistische Versorgungskette noch effektiver und kostengünstiger zu gestalten“

„Trotz der derzeit schwierigen Gesamtsituation auf dem Weltmarkt hat sich Siemens Dematic gut behauptet. Bei einem Rückgang des für Siemens Dematic relevanten Marktes von 2000 bis 2002 um über 18 Prozent hat das Unternehmen den Turnaround geschafft. Wir konnten einen positiven EBIT für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres ausweisen“. Das Unternehmen habe eine gute Ausgangssituation für weiteres Wachstum. Was die europäische Marktentwicklung in der Logistikautomatisierung angeht, sieht Straub eine Wachstumsrate von 7,2 Prozent pro Jahr. Der Logistikmarkt sei einer der wenigen Märkte mit Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren. Siemens Dematic wolle dabei stärker wachsen als der Markt.

„Wir sehen schon jetzt, dass unser Ansatz der komplett integrierten Logistikautomatisierung greift und unsere Kunden von dieser Strategie überzeugt sind“, sagte Straub. Für diesen integrativen Ansatz brauche man die Kontrolle über alle wesentlichen Technologien und Prozesse. Dies sei eine Stärke von Siemens Dematic.

Die prozessorientierte Denkweise bei der Produktentstehung und -verteilung ist ein entscheidender Schritt zur Kostenoptimierung. Die Beherrschung der Kerntechnologien in den jeweiligen Branchen, beispielsweise die ‚Briefproduktion’ in einem Mailing-Center, die Bauteile- und Leiterplattenproduktion in der Elektronikindustrie oder die Automontage, ist eine der Voraussetzungen. Darum gruppiert sich der inner- und außerbetriebliche Materialfluss. Für das nahtlose Ineinandergreifen aller Teilschritte sind modulare Komponenten unverzichtbar. Dieser modulare Ansatz bedeutet allerdings, dass standardisierte Systeme und Komponenten notwendig sind, um Implementierung, Erweiterung und Wartung sicher und kostengünstig zu realisieren. Das gilt für die Mechatronik ebenso wie für die Informationstechnologie.

Artemio Affaticati, Leiter Forschung und Entwicklung des Geschäftsgebiets Material Handling Automation unterstrich die Notwendigkeit zunehmender dezentraler Intelligenz zur lückenlosen Steuerung der Supply-Chain. „Auto-ID-Technologien werden in naher Zukunft den Informationsfluss verbessern. Die Ware wird nicht durch den Materialfluss fremdgesteuert, sondern dank der RF-Technologie (Radio Frequency) weiß das Objekt von sich aus, wo es hingehört“. Eine komplette Transparenz des Materialflusses zu jeder Zeit an jedem Ort wird dadurch gewährleistet. Derartige Technologien helfen, von integrierten Produktionssystemen zu einem Unternehmensverbund zu kommen.

Bei der Informationstechnologie sorgt das Schichtenmodell der Logistiksoftware ProX4 - neben der umfassenden Funktionalität beim Warehouse-Management und bei der Materialfluss-Steuerung - mit standardisierten Schnittstellen für die leichte Integration in eine Logistiklösung. Zahlreiche Konfigurationsvarianten ermöglichen eine individuelle kundenspezifische Anpassung (Customizing).

Die von Siemens Dematic auf dem Kongress vorgestellte neue Produktfamilie des „Inductive Conveyor Systems“ (ICS) setzt neue Maßstäbe in der Industrielogistik: Neben der innovativen Induktionstechnologie zur berührungslosen Energie- und Datenübertragung zeichnet sich das System durch modularen und kompakten Aufbau aus. Der Einsatz eines abriebfreien, geräuscharmen und spritzwassergeschützten Induktionssystems anstatt herkömmlicher Schleifleiter öffnet neue Einsatzmöglichkeit in nahezu allen Branchen. Deutlich geringere Wartungskosten schlagen zudem positiv zu Buche.

Die Umsetzung des Konzeptes hinsichtlich Standardisierung und Modularisierung bezieht sich nicht nur auf Produkte, sondern auch auf Prozesse: vom Engineering und Projekt-Management bis hin zu strukturierten Wartungs- und Serviceleistungen. Siemens Dematic setzt als führendes Unternehmen in der Logistikautomatisierung konsequent auf ein umfassendes Standardisierungskonzept. Die Modularisierung erlaubt, aus diesen Bausteinen spezifische Einzel- und Gesamtlösungen zu erzeugen, die den Anforderungen des Kunden entsprechen und diesem ein Alleinstellungsmerkmal seines Logistik-Know-hows sichern.



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