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Siemens zielt im Gesundheitsgeschäft auf neue Wachstumsfelder

30.04.2010

Stärkerer Fokus auf Therapielösungen – Ausrichtung auf Zukunftsmärkte

Siemens wird sein Gesundheitsgeschäft zum 1. Mai neu ordnen, um Markt- und Wachstumspotenziale noch stärker auszuschöpfen. Mit einer schärferen Fokussierung auf die einzelnen Marktsegmente werden die verschiedenen Kundengruppen des Healthcare-Sektors noch besser bedient. „Wir haben unser Gesundheitsgeschäft in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich weiterentwickelt und stehen im Vergleich zu unseren Wettbewerbern hervorragend da. Von dieser starken Position aus wollen wir mit unserer Innovationskraft weitere Wachstumspotenziale adressieren“, sagte Hermann Requardt, CEO des Siemens-Sektors Healthcare.

Überdurchschnittliches Wachstumspotenzial gebe es einerseits in den Schwellenländern und ergebe sich andererseits durch die enge Verzahnung von Bildgebung und Therapie. Der Healthcare-Sektor wird auch künftig aus drei Divisionen bestehen. Darüber hinaus wird das Vertriebs- und Servicegeschäft in einer Einheit gebündelt. Das Hörgerätegeschäft wird eigenständig geführt und dem Sektor-CEO direkt zugeordnet, um in diesem sehr konsumentennahen Geschäft flexibler agieren zu können. Diese strukturellen Änderungen wurden heute den Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss vorgestellt.
Die Anforderungen der verschiedenen Kundengruppen im Gesundheitsmarkt haben sich im Lauf der Zeit geändert. Große Krankenhäuser und Kliniken wollen sich vermehrt mit maßgeschneiderten High-End-Lösungen differenzieren und sehen einen zunehmenden Bedarf an Therapielösungen. Kleinere Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte, besonders in den überdurchschnittlich wachsenden Schwellenländern, wollen vor allem kostengünstige und weniger komplexe Geräte.

Imaging and Therapy Systems bündelt künftig die Geschäfte mit Großgeräten für bildgebende Diagnostik und Therapie. Zu den bildgebenden Geräten zählen Computertomographen, Magnetresonanztomographen und PET-Systeme. Siemens ist auf diesem Gebiet Marktführer. Die Therapielösungen umfassen im Wesentlichen Angiographiesysteme, Linearbeschleuniger, Anlagen der Partikeltherapie und minimalinvasive Verfahren. Insbesondere bei der Therapieplanung waren diese Systeme schon bisher eng mit bildgebenden Geräten verzahnt. Unter dem Dach der neuen Einheit will Siemens die Synergien zwischen bildgebenden Geräten und Therapielösungen noch besser ausnutzen und damit auch auf diesem Gebiet Marktführer werden. CEO von Imaging and Therapy Systems wird Bernd Montag, der aktuell die Division Imaging & IT leitet.

Clinical Products wird im Wesentlichen das Geschäft mit Röntgen- und Ultraschallgeräten umfassen, das bislang noch gemeinsam mit den Großgeräten geführt wird. Das Marktsegment für diese Produkte weist eine andere Dynamik auf als der Markt für Großgeräte. Neben innovativen High-End-Lösungen wird zukünftig auch die Entwicklung kostengünstiger und weniger komplexer Geräte, die die wesentlichen Kundenanforderungen erfüllen, vorangetrieben. Siemens will damit vor allem in den Schwellenländern stärker wachsen. Zusätzlich wird das Komponentengeschäft in dieser Einheit geführt. Zum CEO der neuen Einheit Clinical Products wird Norbert Gaus ernannt, der bislang das Ultraschallgeschäft leitet.

Diagnostics fasst wie bisher das Labordiagnostikgeschäft zusammen. Dazu gehören Geräte zur Analyse von Blut und anderen Körperflüssigkeiten sowie die dafür benötigten Reagenzien. Siemens zählt hier zu den größten Anbietern und ist auf vielen Gebieten Marktführer. Michael Reitermann, bisher verantwortlich für das Healthcare-Geschäft in den USA, folgt Donal Quinn als CEO der Division Diagnostics nach. Quinn verlässt das Unternehmen aus persönlichen Gründen.

Der Vertrieb und das Servicegeschäft werden künftig von der Einheit Customer Solutions geführt. Außerdem wird hier das Geschäft mit Krankenhausinformationssystemen aufgrund seiner stark regionalen Ausrichtung angesiedelt. CEO der neuen Einheit Customer Solutions wird Tom Miller, der bislang die Division Workflow & Solutions leitet.



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