Actualités

Afficher l'aperçu des nouvelles

Boomendes Geschäft nicht nur zur Weihnachtszeit

02.11.2012

Kerzenfabrik Wenzel setzt auf Hochregallager mit 3.200 Palettenplätzen / Flexibilität und Zuverlässigkeit durch Westfalia-Technologien.

Ein beschaulich leuchtender Adventskranz oder ein besinnlich funkelnder Tannenbaum: Das Weihnachtsfest ist unmittelbar verknüpft mit Kerzenschein. Die Beleuchtung sorgt für gemütliche Stimmung, schafft eine besondere Atmosphäre in der kalten Jahreszeit und spendet zugleich Wärme. „Schätzungen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der knapp 40 Millionen deutschen Haushalte pro Jahr einen Adventskranz oder ein -gesteck kaufen. Dies wären dann etwa 20 Millionen Kränze oder Gestecke und hochgerechnet zirka 80 Millionen verkaufte Kerzen“, berichtet Peter Jaksch, Mitglied der Geschäftsleitung der 1899 in Aschaffenburg gegründeten Richard Wenzel GmbH & Co. KG.
An diesen bundesweiten Zahlen hat die bayerische Kerzenfabrik einen signifikanten Anteil. Der Umsatz wächst kontinuierlich, die Auftragslage nimmt ebenso stetig zu und insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten besteht eine hohe Nachfrage nach den vielfältigen Kerzenprodukten. Diesen veränderten Anforderungen begegnet das mittelständische Unternehmen mit einem besonderen Bauvorhaben, der Implementierung eines Kompaktlagers mit 3.200 Palettenplätzen und einem Regalbediengerät (RBG) mit Westfalia-Ketten-Satellit®.

„Unser Hochregallager bietet uns mehr Flexibilität und eine hohe Verfügbarkeit. So sind wir in der Lage auch bei kurzfristigen Aufträgen schnell reagieren zu können“, freut sich Bruder und ebenfalls Wenzel-Geschäftsführer Andreas Jaksch über die erfahrbaren Vorteile dieser Investition des Familienunternehmens. Innerhalb weniger Monate realisierte der Generalunternehmer Westfalia die moderne Anlage, installierte die modulare Lagerverwaltungssoftware Savanna.NET® und machte das Wenzel-Team mit den Technologien vertraut.

Tradition trifft auf neueste Technik – Wenzel für die Zukunft gerüstet
In 2009 feierte die Richard Wenzel GmbH & Co. KG ihr 110-jähriges Bestehen. „In unserem Unternehmen werden Tradition, aber auch stetiger Wandel und technischer Fortschritt gelebt. Wir wollen keinesfalls auf der Stelle treten, sondern vorausgehen“, betont Andreas Jaksch. So möchte das mittelständische Unternehmen, das zu den fünf größten Kerzenherstellern Deutschlands zählt, seine Position zukünftig weiter auszubauen.
Angefangen hat im Jahre 1899 alles als Zweimannbetrieb in der Aschaffenburger Maximilianstraße. „Dort gründete Adrian Wenzel zunächst eine Wachszieherei und Lebzelterei“, schildert der Geschäftsführer aus der Firmenhistorie. 1938 übernahm sein Sohn Richard die Firma, welche er mit viel Tatendrang und einer Portion Weitblick ausbaute.
Auch in den darauffolgenden vier Jahrzehnten wuchs der Familienbetrieb stetig, im Aschaffenburger Gewerbegebiet entstand 1980 die neue Produktionsstätte, welche in den darauffolgenden 16 Jahren durch weitere Baumaßnahmen ersetzt wurde. „Expandierende Geschäfte bedingten die Entstehung eines vergrößerten Standortes mit neuen Produktionshallen, die wir 1996 noch einmal erweiterten“, fasst der Technik-Experte zusammen. Doch auch technische Veränderungen spielen seit den Anfängen eine entscheidende Rolle für die nunmehr in der vierten Generation geführte Kerzenfabrik. „1999 entschieden wir uns für den Bau eines automatisierten Hochregallagers und damit verbunden für eine nochmalige Erweiterung, bevor wir in 2005 eine zweite Produktionsstätte errichteten“, erinnert sich Kerzenmacher Andreas Jaksch, der sich für die technischen Bereiche im Unternehmen verantwortlich zeichnet. Die Patentierung und Einführung der ersten selbst verlöschenden „SAFECANDLE®“ sowie die Entstehung eines weiteren automatisierten Hochregallagers bilden heute den historischen Abschluss, aber noch längst nicht das Ende der Visionen für die Zukunft.

Weihnachten im Januar vorbereiten – Wenzel arbeitet für die Heilige Nacht
Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest starten bei der Firma Wenzel schon im Januar. „Wenn die erste Adventskerze angezündet wird, ist die Saison für uns schon gelaufen“, sagt der Aschaffenburger, der mit seinen drei Geschwistern die Kerzenfabrik in der vierten Generation leitet.
Die Adventszeit und die Feiertage bedeuten das Hauptgeschäft für den Betrieb mit 180 Mitarbeitern, der auch für Kirchen, Taufen, Kommunion, den privaten Gebrauch oder Dekobereich produziert. „Wir gehören zu den fünf größten Kerzenherstellern Deutschlands“, hebt der erfolgreiche Unternehmer voller Stolz hervor. Zum Jahresende wird Tradition stets ganz großgeschrieben: „70 bis 80 Prozent der Advents- und Weihnachtskerzen sind rot, weiß und cremefarben“, so Andreas Jaksch. Das übrige Farbspektrum unterliegt dem jeweiligen Modetrend. „In diesem Winter werden vor allem warme und helle Schlammtöne, Moosgrün oder auch Senfgelb die Christbäume oder Tischarrangements schmücken“, verrät der Wenzel-Verantwortliche.
Westfalia liefert Satelliten®-Kompaktlager – Zuverlässige und sichere Technik
„Unser zweites Hochregallager ist mit einem automatisierten Regalbediengerät ausgestattet. Darin gewährleistet die bewährte Satelliten®-Technik, dass bis zu acht- und vierfach tief im Regal eingelagert werden. Die Unterbringung auf einer Fläche von 2 x 27 Meter in den 30 Kanälen, auf jeder der neun Ebenen kann mit Euro- oder Düsseldorfer-Paletten erfolgen. Diese können als Pärchen oder vereinzelt abgestellt werden“, benennt Andreas Jaksch die Vorzüge der Westfalia-Technik- und Projektmanagerin Heike Beinker ergänzt: „Neben den bewährten Aggregaten installierten wir ebenso unser neuestes Produkt, den autark verfahrenden Servicelift am Regalbediengerät.“
Innerhalb weniger Monate entstand so am Firmensitz in Aschaffenburg eine hochmoderne Anlage, die durch Flexibilität, Langlebigkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit besticht. „Das Lager funktioniert sehr zuverlässig und noch dazu verfügt es über sehr energiesparende Technologien“, weiß die Maschinenbautechnikerin, die besonders die sinkenden Energiekosten durch nachhaltige Fördertechnik durch besondere Motoren, die Rückspeisung von Brems-Energie beim Regalbediengerät sowie dessen Steuerung durch die Lagerverwaltungssoftware Savanna.NET® schätzt.

Durch sichere Technik zu mehr Gelassenheit – Kerzenfabrik gut gewappnet
Die Westfalia-Regalfahrzeuge erreichen mittels ihrer besonderen Konstruktions- und Bauweise sehr hohe Geschwindigkeiten und Leistungswerte. „Wir erreichen Einlagerungswerte von 58 Paletten im Einzel- sowie 62 Paletten im Doppelspielverfahren“, erläutert Projektverantwortliche Heike Beinker. Besondere konstruktive Flexibilität erlaubt die individuelle Anpassung an alle raumstrukturellen Vorgaben. Zugleich erhöht die bewährte Satelliten®-Technik den Planungsspielraum und den Nutzungsgrad des Lagers. „Denn die Technologie ist in der Lage sich vom RBG zu lösen und in den Regalgang hinein zu fahren. Für uns sind bis zu 19-fach tiefe Kanäle und auch unterschiedliche Palettengrößen kein Problem“, bringt Willi Weiden, Vertriebsleiter für den westdeutschen Raum die Westfalia-Kompetenzen auf den Punkt. So transportiert das Regalbediengerät bei Wenzel Euro- und Düsseldorfer-Paletten in unterschiedlichen Höhen und mit einem Maximalgewicht von 800 Kilogramm. Die bewährte Dreifach-Unterstützung verhindert dabei ein Durchbiegen der Paletten. „Für Sicherheit steht ebenso der autark vom Senkrechtschlitten und seinem Lastaufnahmemittel verfahrende Servicelift. Er ermöglicht im Wartungsfall optimal geschützt innerhalb der Regalebenen befördert zu werden“, betont der 55-jährige Logistiker.
Vor besonderen Herausforderungen stand das WMS-Team um Projektingenieur Matthias Kleine. „Parallel zum bestehenden Westfalia-Lagerverwaltungssystem haben wir die aktuelle Version unserer Lagerverwaltungssoftware Savanna.NET® für das neue Hochregallager eingesetzt. Dadurch gab es keinerlei Störungen und Unterbrechungen im laufenden System und die Anlage war nach einer kurzen Inbetriebnahmephase nutzungsbereit. Um eine zügige Verladung zu gewährleisten, können die Kommissionen in frei parametrierbaren Kanälen in der Nähe der Auslagerbahnen vorab bereitgestellt werden“, weiß der Software-Ingenieur.
Der Transport einer Palette zum anberaumten Einlagerungsort ist somit genau festgelegt: Von der Aufnahmestation geht es über die Fördertechnik, hinein ins Hochregallager. „Im Regal werden die Ladungsträger separat behandelt und nicht durchmischt“, so der Software-Ingenieur. Und bei der Auslagerung bewegen das Regalbediengerät und die Westfalia-Fördertechnik den Ladungsträger in den Versandbereich.
Eine Vorgehensweise, die – aus Sicht von Geschäftsführer und WMS-Experten Peter Jaksch – bereits deutliche Ergebnisse zeigt: „In diesem Jahr war unser Lager schon sehr gut ausgelastet, sodass wir stets flexibel agieren konnten.“



Further information that could be interesting:
Pour assurer le bon fonctionnement de ce site, nous devons parfois enregistrer de petits fichiers de données sur l'équipement de nos utilisateurs. Données confidentielles