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Landtechnikhersteller Horsch beauftragt Klug als Generalunternehmer
17.02.2011
Die Horsch Maschinen GmbH, einer der größten Hersteller von Sämaschinen und Bodenbearbeitungsgeräten in Europa, errichtet am Stammsitz in Schwandorf-Sitzenhof ein neues Logistikzentrum zur weltweiten Abwicklung der Ersatzteilversorgung.
Den Auftrag für die Realisierung des Logistikzentrums erhielt Klug integrierte Systeme aus dem von Schwandorf nur 40 Kilometer entfernten Teunz. Klug fungiert für das logistische Projekt als Generalunternehmer.
Kernstück des Logistikzentrums ist ein automatisches Hochregallager mit einer Grundfläche von 75 x 30 Metern und 17 Metern Höhe. Dieses bietet sowohl für Paletten als auch Behälter Raum. Im eingassigen Palettenlager werden bis zu 2.496 Paletten unterschiedlichster Höhe gelagert. Im zweigassigen automatischen Kleinteilelager (AKL) finden 25.568 Behälter Platz. Die Besonderheit hier: Neben der gängigen Behältergröße von 600 x 400 mm wird großvolumige Ware auch in Behältern mit dem Spezialformat von 800 x 600 mm gelagert. Außer für Förder- und Lagertechnik ist Klug auch für die Lieferung der energieeffizienten Steuerungstechnik und der multifunktionalen, hochergonomischen Kommissionier-Arbeitsplätze verantwortlich. Als Software kommen die Module WM (Warehouse Management), MFC (Material Flow Control) und das Visualisierungstool SIAM aus der iWACS®-Familie von Klug zum Einsatz.
Größter Wert wurde beim Projektieren des Logistikzentrums darauf gelegt, für künftiges Wachstum und Marktveränderungen gewappnet zu sein: Sowohl Hochregallager als auch AKL sind um weitere Gassen erweiterbar.
Mit dem Bau des Logistikzentrums wurde bereits begonnen. Für die Intralogistik läuft die Pflichtenheftphase. Das neue Logistikzentrum, das laut Horsch eines "der modernsten seiner Art in der Landtechnik-Branche" wird, soll ab Ende September 2011 produktiv genutzt werden.
