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Käse-Spezialitäten so weit das Auge reicht

10.05.2012

Züger Frischkäse setzt auf Westfalia-Technik/ Nach einem Kühllager folgt nun eine Tiefkühlanlage

Käse-Spezialitäten so weit das Auge reicht: Von laktosefreiem Bio-Frischkäse, über Mozzarella-Herzli, Bratkäse, Mascarpone und Quark, bis hin zu Mozzarella aus Büffelmilch reichen die vielfältigen Leckereien. Seit 1984 ist die Züger Frischkäse AG mit Sitz im Schweizerischen Oberbüren auf das beliebte Milchprodukt spezialisiert und hat das Produktangebot stetig erweitert. „Wir stellen sehr vielfältige und exklusive Frischkäse-Spezialitäten her, die nicht überall angeboten werden“, bringt Markus Züger die Unternehmensausrichtung auf den Punkt. Eine Strategie, die absolut aufgeht und den Erfolg des Familienunternehmens ausmacht. „Wir produzieren relativ kleine Mengen, um wirtschaftlich bleiben zu können“, erklärt der Geschäftsführer.

Pro Jahr verlassen rund 10.000 Tonnen Käse, seit 2007 auch 2.500 Tonnen Butter das Werk. In 2010 hat die Käserei rund 98 Millionen Liter Milch verarbeitet. Den Rohstoff bezieht Züger von 700 Bauernhöfen im Umkreis von 80 Kilometer in der Ostschweiz. Die Abnehmer sind zu je einem Drittel Industrieunternehmen, Gastronomie-Abholmärkte und Einzelhändler. Fünf Prozent des gesamten Käseexports der Schweiz entfallen auf den Mittelständler, mit steigender Tendenz. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzt der Milchverarbeiter auf die Unterstützung der Westfalia. „In den vergangenen Monaten haben wir am Firmensitz gemeinsam ein Hochregallager für die Lagerung von Rohstoffen, Fertigwaren, Kartonagen und Verpackungsmaterial realisiert“, berichtet Werner Korwes, Bereichsleiter Service & Support. Spezielle Kundenwünsche, Sonderproduktionen und kleinere Chargen verlassen nun stets zügig das Gelände. „Diese Investition zahlt sich aus. Das Lager läuft hervorragend und wir gewinnen durch den reibungslosen Materialfluss viel Flexibilität für die Entwicklung von besonderen Produkten“, freut sich Markus Züger.

Bereits vor drei Jahren begannen die Überlegungen, den Standort, welchen Züger seit 1992 betreibt, auszubauen. „Die ersten Gespräche zeigten, dass sich das Unternehmen einen deutlichen Leistungszuwachs von rund 30 Prozent vorgenommen hatte. Das automatische Lager soll diese Veränderungen auffangen“, erinnert sich Vertriebsleiter René Giger. Die Westfalia setzte dieses Vorhaben durch bewährte Technologien, ein umfangreiches Materialflusssystem sowie die Lagerverwaltungssoftware Savanna.NET®, die das gesamte Lösungsangebot abrundet, in die Tat um.

Züger setzt auf Teamgeist - Leistungen aus einer Hand für die Schweizer Kunden
Teamgeist, Motivation und Zusammenhalt werden beim Familienunternehmen Züger Frischkäse ganz groß geschrieben. Diese besonderen Werte leben die Geschäftsführer Markus und Christof Züger und versuchen ihre persönliche Einstellung auch auf die rund 140 Mitarbeiter zu übertragen.
Der Erfolg gibt den Brüdern recht: Denn im vergangenen Jahr erhielt das Manager-Duo den Preis „Unternehmer des Jahres“ und auch der Jahresumsatz spricht mit rund 100 Millionen Schweizer Franken (CHF) eine deutliche Sprache.
Die heutige Familien-Aktiengesellschaft geht diesen zielstrebigen Weg konsequent seit dem Jahr 1984. Mit der Entwicklung der Mozzarella-Produktion begann das florierende Geschäft vor mehr als einem Vierteljahrhundert. Danach folgten am Standort Oberbüren viele Produktinnovationen, Inbetriebnahmen, Auf- und Neubauten sowie nicht zuletzt: Das neue Hochregallager sowie eine Tiefkühlanlage, die gerade gebaut wird.

Aus vielen Lösungen wurde ein Hochregallager - Die Westfalia will hoch hinaus
„Als Privatunternehmen vergeben wir Aufträge am liebsten an Firmen mit einer hohen Fertigungstiefe, die den Auftrag am Schluss auch selbst ausführen. Wir wollen alles aus einer Hand, das war uns ganz wichtig“, begründet Züger die Lieferantenauswahl.
Gemeinsam mit Westfalia erfolgte eine intensive Vorarbeit. „Ein Jahr lang haben wir 17 Lösungen erarbeitet, von denen eine für das Projektteam um Christof und Markus Züger herausstach“, schildert Westfalia-Geschäftsführer Matthias Upmeyer. Baustart, dieses Projektes der ganz besonderen Art, war im Dezember 2009: Denn das automatische Hochregallager erstrahlt in luftiger Höhe. „Aus Platzmangel befindet sich die Anlage nun etwa zwölf Meter über einem bereits bestehenden Gebäude“, erklärt der Projektmanager und Bereichsleiter Werner Korwes. Ein Grund hierfür ist – laut Markus Züger – der hohe Grundstückpreis in der Schweiz. Deshalb produziert das Unternehmen in mehreren Produktionsbereichen auf verschiedenen Ebenen, die über Förderschächte sowohl untereinander als auch mit dem neuen Hochregallager verbunden sind. „Die Fördertechnik wird hier als umfangreiches Materialflusssystem genutzt, mit dem Ladungsträger zum Beispiel von einer Produktionsstelle zum externen Blocklager gebracht werden können“, beschreibt Projektingenieur Andreas Plantholt die vielfältige Nutzung der Technologien.

Große Herausforderungen bei der Realisierung - Ein Umbau bei laufendem Betrieb
Die größte Herausforderung in der Bauphase war die Durchführung des Umbaus während des laufenden Betriebes. Die Käserei arbeitet an 24 Stunden pro Tag, an sechs Tagen in der Woche. „Wir haben bei laufender Produktion 50 Prozent der Fassade vom alten Gebäude weggenommen. In einem Lebensmittelbetrieb ist das eine schwierige Situation“, erläutert Züger. Ein reibungsloser und verlässlicher Ablauf war allerdings von elementarer Bedeutung: Denn ein Tag Produktionsausfall würde einen spürbaren Umsatzverlust bedeuten. Klare Strukturen, einheitliche Planungen und eine passgenaue Umsetzung wurde während des Baus ganz großgeschrieben. Ende Juli erfolgt die Schlüsselübergabe, die aber noch nicht das Ende der Zusammenarbeit einläutete. „In Oberbüren wurde gleich größer gebaut als ursprünglich geplant, um sich auch für die Zukunft zu wappnen“, sagt Projektleiter Werner Korwes. Eine weise Entscheidung, wie sich schnell herausstellte: Denn aktuell entsteht im Schweizerischen Oberbüren ein Tiefkühllager.

 

Vom Aufgabepunkt automatisch ins Lager - Software behält die Abläufe im Blick
Die Lagerverwaltungssoftware steuert und verwaltet alle Abläufe im Lager. Savanna.NET® behält stets den Überblick sowie kennt alle Abläufe, jede Palette und den Stellplatz. „Es ist eine ganzheitliche Herangehensweise. Das System überwacht, regelt und verwaltet alle Vorgänge, behält das Hostsystem im Blick sowie gestaltet die Prozesse für den Anwender transparent. Der besondere Vorteil unserer Software ist die Übersichtlichkeit“, schildert Projektingenieur Andreas Plantholt. Doch nicht nur die Übersichtlichkeit wird im neuen Hochregallager ganz großgeschrieben, auch die technischen Aspekte erweisen sich als absolut stimmig. „Savanna.NET® ist an das hauseigene Warenwirtschaftssystem gekoppelt, welches alle Auslageraufträge steuert“, fasst der langjährige Westfalia-Mitarbeiter den hohen Automatisierungsgrad zusammen.
Schon die Einlagerung verläuft spielend: An den einzelnen Fördertechnik-Aufgabepunkten erfasst der Mitarbeiter im Lager die Palettendaten über einen Handscanner. Danach geht es für den Ladungsträger über die unterschiedliche Fördertechnik zum Übergabepunkt an das Regalbediengerät und schließlich zum anberaumten Stellplatz im Regal. „Im Hochregallager schaffen zwei Regalbediengeräte auf einer Schiene hohe Flexibilität, da gleich mehrere Ein- und Auslagerungen vorgenommen werden können“, weiß der Diplom-Ingenieur.
Mit einem einfachen Handgriff startet die Auslagerung: „Der Mitarbeiter fordert über das Warehouse Control System die Palette an, befestigt ein Etikett und stellt sie für die spätere Verladung bereit“, so Andreas Plantholt.
Doch Savanna.NET® überwacht nicht nur die Ein- und Auslagerung, sondern ist auch verantwortlich für die Nachversorgung des Kommissionierbereichs.



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