Regelmäßig veröffentlicht das »warehouse logistics« Team Beiträge, Interviews und Analysen rund um Logistik IT-Systeme und den Markt. So bleiben Sie über aktuelle Trends, neue Technologien und praxisnahe Erfahrungen aus der Branche informiert.
Das »warehouse logistics« Team hat alle, auf warehouse-logistics.com gelisteten Logistik IT-Systeme validiert und damit die Logistik IT-Datenbank auf den aktuellen Stand gebracht.
Eine Logistiksoftware muss funktionieren, das ist selbstverständlich. Aber funktioniert sie auch für die Menschen, die täglich damit arbeiten? Softwareergonomie und die Gestaltung der grafischen Benutzeroberfläche (GUI) sind entscheidend für Akzeptanz, Effizienz und den Erfolg einer Implementierung. Das Fraunhofer IML hat hierfür im Projekt „Picking Lab“ des Leistungszentrums Logistik & IT einen strukturierten Usability Check für Logistiksoftware entwickelt, der gezielt Potenziale zur Verbesserung von Nutzererlebnis, Effizienz und Prozesssicherheit aufzeigt.
Die Einführung einer neuen Logistik IT zählt zu den komplexesten Projekten in der Intralogistik. Ob Warehouse Management System (WMS), Transport Management System (TMS) oder eine andere Logistiksoftware – Fehler beim Go-live können Lieferverzögerungen, Bestandsabweichungen, Prozessunterbrechungen und erhebliche Mehrkosten verursachen. Der Erfolg eines solchen Projekts hängt deshalb nicht allein von der Auswahl der passenden Software ab, sondern vor allem von einer strukturierten Teststrategie. Systematische Testphasen ermöglichen es, Fehler frühzeitig zu erkennen, technische Risiken zu minimieren und die Qualität der Software vor dem Echtbetrieb sicherzustellen. Gleichzeitig schaffen dokumentierte Tests und Abnahmen Transparenz, erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Softwareanbieter und bilden die Grundlage für eine rechtssichere Projektabwicklung.
Die Einführung eines Warehouse Management Systems (WMS) ist weit mehr als ein reines IT-Vorhaben: Sie ist ein strategisches Projekt, das operative Abläufe im Lager, administrative Prozesse und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit verändert. Richtig umgesetzt verbessert ein WMS die Transparenz über Bestände, reduziert Fehlerquellen, unterstützt die Auftragsbearbeitung und schafft die Grundlage für stabile, standardisierte Prozesse. Damit der Übergang in den Regelbetrieb gelingt, müssen alle zentralen Handlungsfelder von Beginn an strukturiert und verbindlich gesteuert werden.
Ein Warehouse Management System (WMS) steuert, überwacht und optimiert zentrale Prozesse der Intralogistik - vom Wareneingang über lagerinterne Abläufe bis zum Warenausgang. Da sich Systeme, Anbieter und Services am Markt deutlich unterscheiden, wird die Auswahl eines geeigneten WMS zu einer strategischen Entscheidung mit langfristiger Wirkung.
Die Anforderungen an moderne Logistik-IT verändern sich rasant. Themen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, Datenintegration und Cybersicherheit prägen zunehmend die Entwicklung zukünftiger Logistiksysteme. Im Rahmen des Gallery Walks 2025 diskutierten Expertinnen und Experten der »warehouse logistics« - Community aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen der Logistik-IT. Die Ergebnisse zeigen, welche Anforderungen Unternehmen künftig an Logistiksoftware stellen und welche Trends die Branche nachhaltig beeinflussen werden.
Cross-Docking zählt zu den leistungsstarken Zusatzfunktionen moderner Warehouse Management Systeme und gewinnt mit steigenden Anforderungen an Liefergeschwindigkeit und Effizienz zunehmend an Bedeutung. Durch den direkten Warenfluss vom Wareneingang in den Warenausgang werden Lagerkapazitäten entlastet, Durchlaufzeiten verkürzt und unnötige Lagerbewegungen vermieden. Dadurch lassen sich Prozesskosten senken und die Lieferfähigkeit verbessern. Voraussetzung hierfür ist, dass das Warehouse Management System geeignete Waren automatisch identifiziert und den Materialfluss entsprechend steuert.
Value Added Services (VAS) zählen zu den wichtigen Zusatzfunktionen moderner Warehouse Management Systeme. Sie umfassen alle wertschöpfenden Dienstleistungen, die zusätzlich zu den klassischen Lagerprozessen erbracht werden. In der Regel führt ein Logistikdienstleister diese Leistungen im Auftrag des Warenbesitzers aus und rechnet sie anschließend mit dem Kunden ab. Das Spektrum reicht von einfachen Tätigkeiten wie der Preisauszeichnung oder dem Etikettieren von Produkten bis hin zur Montage kompletter Baugruppen, beispielsweise im Automobilbereich.
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