Completed WMS projects

Adalbert Zajadacz GmbH

Auswahl eines Lagerverwaltungssystems (LVS) für alle Lagerstandorte

Branch

  • Wholesale industry
  • Electronics Industry

Das Team warehouse logistics wurde von der Adalbert Zajadacz GmbH (Zajadacz) im Rahmen der Auswahl eines Lagerverwaltungssystems (LVS) für alle Lagerstandorte mit der Unterstützung bei der Entscheidungsfindung beauftragt.

Zajadacz ist eine Fachgroßhandlung für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Neu Wulmstorf und versteht sich als Mittler zwischen Industrie, Handel und Handwerk. Gegründet wurde Zajadacz 1932 als Elektrogroßhandlung in Hamburg. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Wettbewerber von Zajadacz übernommen. Heute erwirtschaftet Zajadacz mit 450 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 150 Millionen € und beliefert von 12 Standorten aus über 8.500 Installationsbetriebe und Fachhandelskunden von Flensburg bis Magdeburg, von Rügen bis Emden. Hinzu kommen zwei Selbstbedienungs-Standorte, bei denen alle Kunden, wie in allen anderen Standorten auch, Ware abholen können.

Veranlassung und Zielsetzung
Zajadacz ist in den vergangenen Jahren durch Zukäufe, auch von direkten Wettbewerbern, stark gewachsen. Dadurch entstand eine gewisse Heterogenität, die nicht nur die Logistik betrifft. Im Rahmen einer Harmonisierung bzw. Konsolidierung der IT-Landschaft wird in einem ersten Schritt ein neues Lagerverwaltungssystem eingeführt. Das Team warehouse logistics sollte im Rahmen dieses Projektes Auskünfte über potenzielle LVS-Anbieter geben.

Ziel war es, fundierte Informationen über die in Frage kommenden LVS-Anbieter und deren Systeme bereitzustellen. So sollte zum einem sichergestellt werden, dass sowohl die gegenwärtigen funktionalen Anforderungen als auch die zukünftigen informationstechnischen Ansprüche vom LVS unterstützen werden. Zum anderen sollte gewährleistet werden, dass der potenzielle LVS-Anbieter auch zu Zajadacz „passt“.

Anforderungsdefinition
Die Anforderungen an das künftige LVS wurden entsprechend des langfristigen Logistikkonzeptes von Zajadacz in einem Lastenheft festgelegt. Wichtige Faktoren waren hier unter anderem die gleichzeitige Verwaltung von Serien- und Chargennummern sowie eine umfangreiche funktionale Unterstützung der EAN und der permanenten Inventur. Als Ergebnis soll das LVS einen beleglosen Materialfluss ermöglichen, die Kleinteilekommissionierung mit Pick-by-Voice unterstützen und den Nachschub bei Mindestmengenunterschreitung automatisch steuern. Darüber hinaus soll ein schlüssiges Reporting mit Leitstandfunktionalität Übersichten zur aktuellen Auftragssituation, Personal- bzw. Leistungssituation gewährleisten.

Workshop LVS-Auswahl
Nach Besuch verschiedener Fachmessen, Durchsicht der Angebote sowie Präsentation der Angebote durch die LVS-Anbieter vor Ort in Neu-Wulmstorf hatte Zajadacz die Anzahl potenzieller LVS-Anbieter auf vier reduziert. Im Rahmen eines Workshops zusammen mit dem Team warehouse logistics wurden die verbleibenden Anbieter auf „Herz und Nieren“ geprüft:

  • Der Funktionsumfang der verbleibenden LVS wurde detailliert verglichen, Stärken und Schwächen wurden herausgearbeitet.
  • Die Angebote wurden auf Vollständigkeit und Umfang überprüft.
  • Die Anbieter wurden gegenübergestellt. Die Firmengröße, die Anzahl der Mitarbeiter, die vorhandenen Referenzen usw. wurden untersucht.

Ergebnis

In Zusammenarbeit mit Zajadacz erstellte das Team warehouse logistics ein Ranking der verbleibenden vier LVS-Anbieter. Maßgeblich bei der Bestimmung der Reihenfolge war nicht der Funktionsumfang des jeweiligen LVS, sondern die Erfahrung, die Qualität der Mitarbeiter und die Art und Weise, wie der LVS-Anbieter Projekte zur Einführung eines LVS durchführt. Anders ausgedrückt, die „Chemie“ zwischen Zajadacz und dem potenziellen LVS-Anbieter muss stimmen.

 

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