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Wie NVIDIA und Microsoft die Entwicklung von EPG AURA einordnen

10.04.2026

Mit EPG AURA verfolgt die EPG einen Ansatz, bei dem künstliche Intelligenz nicht isoliert als zusätzliche Technologie gedacht wird, sondern als intelligente Umgebung, die operative Prozesse unmittelbar unterstützt. Für die technologische Basis arbeitet die Unternehmensgruppe eng mit NVIDIA und Microsoft zusammen. Beide Kooperationen zeigen, dass leistungsfähige KI in der Logistik nur dort Wirkung entfaltet, wo technologische Infrastruktur und tiefes Prozessverständnis zusammenkommen.

Für Peter Bollinger, CEO der EPG, liegt genau darin der zentrale Anspruch von AURA. »Ich glaube, das Zeitfenster für die Einführung von KI schließt sich gerade. Wer jetzt nicht aufspringt, wird in kurzer Zeit an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.« Entscheidend sei dabei nicht, technologische Komplexität in den Vordergrund zu stellen, sondern konkrete Nutzbarkeit zu schaffen. »Bei EPG AURA bleibt die KI-Technologie bewusst im Hintergrund, sodass sich Anwender auf ihr logistisches Know-how konzentrieren können. Konkrete Use Cases lassen sich einfach konfigurieren und direkt produktiv einsetzen. Heute sehen wir sehr deutlich: Man muss kein KI-Experte sein. Entscheidend ist logistisches Wissen. Das reicht aus, um reale Mehrwerte zu erzeugen.«

Für Wilfried Rakow, Developer Relations Manager bei NVIDIA, liegt genau darin der entscheidende Unterschied. Er beschreibt die Zusammenarbeit mit der EPG als Verbindung zweier klar verteilter Kompetenzen: »Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der EPG, weil sie in allen Fragen rund um Supply Chain und Warehouse Logistics über tiefes Fachwissen verfügt. Wir als NVIDIA konzentrieren uns darauf, Plattformen und technologische Bausteine bereitzustellen, damit die EPG daraus eine vollständige Lösung für Endkunden entwickeln kann.« Die technologische Grundlage allein sei dabei nicht ausreichend. Erst durch das operative Verständnis entstehe eine Lösung, die im realen Logistikbetrieb belastbar funktioniere. »Eine leistungsfähige technologische Grundlage allein reicht nicht aus. Erst durch das operative Verständnis entsteht daraus eine Lösung, die in realen Logistikprozessen funktioniert.«

Für NVIDIA ist dieser Ansatz besonders relevant, weil industrielle KI-Anwendungen andere Anforderungen stellen als klassische Standardlösungen. Visuelle Daten, Prozesszusammenhänge und Echtzeitfähigkeit müssen so zusammengeführt werden, dass daraus unmittelbar nutzbare Informationen entstehen. Genau hier setzt EPG AURA an, indem bestehende Systeme, Datenquellen und operative Abläufe in eine gemeinsame kognitive Struktur eingebunden werden.

Auch Patrick Schidler, Sales Director Cloud & AI for Midmarket DACH bei Microsoft, bewertet die Entwicklung ausdrücklich aus dieser Verbindung heraus. Für ihn markiert EPG AURA einen strategischen Schritt über klassische Softwareentwicklung hinaus: „Die EPG ist seit vielen Jahren als führender Softwareanbieter in der Supply-Chain-Branche mit großer fachlicher Tiefe positioniert. Was jetzt sichtbar wird, ist ein großer Schritt: Die EPG erweitert diese Kompetenz um tiefes technologisches KI-Wissen. Die Verbindung beider Bereiche ermöglicht es, ein echter Anbieter von KI-Umgebungen für gemeinsame Kunden zu werden.“

Besonders entscheidend sei dabei, dass KI nicht isoliert als Technologieprojekt verstanden werde. „Ein Unternehmen wird dann zu einer AI Frontier Firm, wenn KI nicht nur in einzelnen Pilotprojekten eingesetzt wird, sondern wenn daraus systematisch Wettbewerbsvorteile entstehen. Genau das sehen wir bei EPG.“ Für Microsoft liegt der Mehrwert deshalb nicht allein in der Verfügbarkeit technologischer Infrastruktur, sondern in der Fähigkeit, daraus konkrete operative Relevanz abzuleiten. „KI ist grundsätzlich überall verfügbar, jeder kann darauf zugreifen. Echter geschäftlicher Mehrwert entsteht aber erst dann, wenn man die Prozesse dahinter versteht. Die EPG bringt technologisches Know-how und tiefes Branchenverständnis zusammen. Kunden müssen die Grundlagen nicht selbst aufbauen, sondern können auf EPG AURA aufsetzen und darauf ihre eigenen differenzierenden Mehrwerte entwickeln.“

Gerade diese Perspektive prägt die Positionierung von EPG AURA: Die technologische Komplexität bleibt im Hintergrund, während konkrete operative Anwendbarkeit im Vordergrund steht. Damit entsteht eine Umgebung, in der KI nicht als isolierte Zusatzfunktion erscheint, sondern als integraler Bestandteil einer intelligenten Supply Chain Execution.



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