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Die Wuhan University entscheidet sich für die vertikale Automatisierung von Modula
20.04.2026
Wenn akademische Innovation und Logistik aufeinandertreffen
Was könnte ein vertikales automatisches Lagersystem von Modula mit einer der renommiertesten Universitäten Chinas gemeinsam haben? Die Antwort liegt auf der Hand: Ordnung, Präzision, Effizienz und Servicequalität. Genau diese Werte haben dieWuhan University— eine der akademischen Exzellenzen des Landes und in den internationalen Rankings an der Spitze stehende Universität — dazu bewogen, sich für die Modernisierung der Verwaltung ihrer Bibliothek und Bildungseinrichtungen für die Marke Modula zu entscheiden.
In den letzten Jahren fand in der Universität eine umfassende Umstrukturierung ihresEngineering Training and Innovation Practice Centermit dem Ziel statt, die Ausbildungswege zu integrieren und den Studierenden eine zunehmend fortschrittliche und technologisch entwickelte Praxiserfahrung zu bieten. Das Zentrum stellt Lehrmittel mit hohem didaktischem Wert bereit, darunterProgrammierroboter,Drohnenundexperimentelle Geräte. Bis 2025 stellte die logistische, auf traditionellen Lagersystemen basierende Organisation der Weiterentwicklung des Ausbildungsprojekts jedoch konkrete Grenzen.
Unordentlich gelagerte Materialien, schriftliche Verwaltung in Registerbüchern, Schwierigkeiten, die Geräte schnell verfügbar zu haben, sowie ein übermäßiger Platzbedarf waren dabei nur einige der kritischen Punkte. Denn dazu reihten sich der Bedarf an für die Entnahme zuständigem sowie die Tatsache, dass weder eine vollständige Rückverfolgbarkeit noch angemessene Sicherheitsniveaus gewährleistet werden konnten. Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Studierenden, die hier auch in praktische Tätigkeiten eingebunden werden, machte die Komplexität der Bildungsstätte eine automatisierte Lösung erforderlich, die den digitalen Transformationsprozess der Universität unterstützen konnte.
Die Wende: Ein intelligentes Vertikallager
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, fiel die Wahl der Wuhan University auf dasModula Next, mit dem sie das erste Projekt dieses Modells in China umsetzte. Das automatische Vertikallager mit einer Höhe von 8,4 Metern wurde im Außenbereich der Universitätsgebäude installiert. Die Entnahmestation wurde auf den zweiten Stock gelegt und in den Verbindungskorridor zwischen zwei Bildungseinrichtungen integriert. Eine Lösung, die darauf ausgerichtet ist, den verfügbaren Platz maximal zu nutzen und die operativen Abläufe zu optimieren.
Auf gerade einmal 7 m² Fläche werden jetzt Instrumente und Materialien gelagert, die vorher – in herkömmlichen Regalsystemen – ganze 65 m² beanspruchten.Das System ist mitModula WMS Premiumsowie mit einer personalisierten mobilen App integriert, die vom Integrator Wuhan Lift entwickelt wurde und eine vollständig automatisierte sowie gemeinsame Lagerverwaltung ermöglicht.
Die Studierenden können die benötigten Ausrüstungen direkt über die App im Voraus buchen – egal, wo sie sich auf dem Campus befinden. Haben sie den Lagerbereich erreicht, wird der Zugriff auf die Entnahme durch das Scannen eines QR-Codes, der ihre physische Anwesenheit vor Ort bestätigt, autorisiert. Nach der Identifizierung startet das System automatisch den Materialabruf: Bei Wahl der Abholoption bringt das interne Logistiksystem den Gegenstand zum entsprechenden Zugriffspunkt und öffnet dann nur das richtige Fach. Daraus ergibt sich ein schneller, präziser und fehlerfreier Prozess.
Der gesamte operative Ablauf ist auf einen autonomen Betrieb ausgelegt, also ohne Erfordernis von dafür zuständigem Personal. Jede Ausrüstung — von Robotern über Drohnen bis hin zu experimentellen Instrumenten — ist vollständig rückverfolgbar, was die kontinuierliche Überwachung der Nutzung und des aktuellen Standorts ermöglicht. Die internen Lagerplätze werden entsprechend den Materialabmessungen dynamisch konfiguriert, wodurch der Platz optimiert wird und das System hoch skalierbar ist.
Konkrete Resultate und eine neue Lernerfahrung
Der Übergang vom traditionellen Lager zu einem automatischen Modula Vertikallager brachte unmittelbare und messbare Vorteile. Mehr als 500 Roboter und Drohnen werden jetzt sicher und geordnet gelagert – mit vollständiger Rückverfolgbarkeit aller Ein- und Auslagerungsabläufe. Die drastische Verringerung des Platzbedarfs hat die Gestaltung der Lehrumgebung verbessert, während der autonome Zugriff auf die Geräte die Ausbildungserfahrung der Studierenden reibungsloser und moderner gestaltet.
Parallel dazu sind die Sicherheits- und Kontrollniveaus der Ressourcen ebenso wie die Effizienz der Verwaltungsprozesse im Innovationszentrum gestiegen. Das Projekt hat zudem die Fähigkeit der Modula-Lösungen verdeutlicht, in komplexe digitale Ökosysteme integriert werden zu können und so zur Umsetzung eines intelligenten, automatisierten Universitätslabormodells beizutragen.
Ein Blick in die Zukunft der akademischen Innovation
Die Erfahrung der Wuhan University zeigt, dass logistische Innovation längst kein ausschließlich industrielles Thema mehr ist. Universitäten, Forschungszentren und fortschrittliche Bildungsstätten werden zunehmend zu neuen Anwendungsbereichen moderner Materialmanagement-Technologien. In diesem Szenario sind Modelle wie Next, Slim und Flexibox dazu prädestiniert, die Paradigmen der Logistik auch im akademischen Bereich neu zu definieren und den Weg für immer stärker digitalisierte, effizientere und zukunftsorientierte Campuslösungen zu ebnen.
