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Früh erkannt, erfolgreich umgesetzt: Standardisierte AutoStore-Integration als Branchenlösung
09.07.2026
Automatisierung ist unbestreitbar die Schlüsseltechnologie für die Logistik der Zukunft. Immer kürzere Lieferzeiten, wachsende Sortimente und steigende Flächenkosten machen kompakte und hochdynamische Systeme unverzichtbar.
Besonders die Cube-Storage-Lösung AutoStore hat sich in den vergangenen Jahren als Synonym für maximale Lagerdichte und schnelle Kommissionierung etabliert. Die Nachfrage wächst kontinuierlich, allen voran in E-Commerce, Fashion- und Ersatzteillogistik. Die Ehrhardt Partner Group (EPG) gehört zu den ersten Anbietern, die das Potenzial erkannt und frühzeitig eine standardisierte Schnittstelle zwischen AutoStore und ihrem Warehouse Management System LFS entwickelt haben. Heute profitieren zahlreiche Unternehmen weltweit von dieser Voraussicht: Die Integration ist in vielen Projekten im Live-Betrieb erprobt und bildet die Grundlage für effiziente und zukunftssichere Prozesse.
Bereits in den ersten Projekten zeigte sich, dass die standardisierte Schnittstelle von LFS die Basis für eine reibungslose Orchestrierung bildet. Mit diesen Erfahrungen konnte die EPG schnell weitere Kunden überzeugen und jedes Projekt trug dazu bei, das Modul weiterzuentwickeln. »Wir haben sehr früh in eine Lösung investiert, die AutoStore fest in LFS verankert«, erklärt Axel Mücke, Senior Sales Manager bei der EPG. »Damit stellen wir sicher, dass unsere Kunden von Beginn an eine stabile und skalierbare Architektur nutzen können. Die Kombination aus Standardisierung und Flexibilität ist entscheidend, um Investitionen langfristig abzusichern.«
Von der Pionierarbeit zur Branchenlösung
Als einer der ersten Anbieter hat die EPG AutoStore in ihre Lösungsarchitektur integriert. Mit jeder weiteren Umsetzung wurde das Modul weiterentwickelt und optimiert, bis es sich zu einem festen Bestandteil der EPG ONE Suite formte. Heute steuert es zuverlässig zahlreiche Live-Umgebungen weltweit. Wie unterschiedlich dabei die Anforderungen an AutoStore sein können, zeigen Projekte aus zwei sehr verschiedenen Logistikwelten
Beim B2B-Großhändler AXRO steht etwa die Beherrschung hoher Dynamik im Vordergrund. Ein breites Sortiment, stark variierende Auftragsstrukturen und internationale Lieferketten erfordern maximale Flexibilität in der Kommissionierung. »Unser Portfolio ist extrem breit und die Bestellungen unserer Kunden sind zeitkritisch, viele verlassen same-day unser Lager. Dank der engen Zusammenarbeit mit der EPG konnten wir AutoStore nahtlos in unsere Abläufe integrieren«, erklärt Mike Jonescheit, Geschäftsführer bei AXRO. »Heute profitieren wir von maximaler Transparenz, höherer Lagerdichte, kurzen Durchlaufzeiten und einer klaren Skalierbarkeit für die Zukunft.«
Der Reißverschluss-Marktführer YKK setzt hingegen mit einem besonderen Fokus auf Prozesssicherheit auf die Lösung. Das AutoStore-System ist dort direkt in die Produktionsversorgung eingebunden. Dank der standardisierten Integration verarbeitet LFS Bestandsänderungen ohne zusätzliche Schnittstellen, ein entscheidender Vorteil für schnelle Reaktionen und maximale Transparenz. »Für uns war entscheidend, dass die AutoStore-Lösung direkt in unsere Logistikprozesse eingebunden werden kann«, sagt Alexander Sann, Deputy Factory Manager bei YKK. »Mit der standardisierten LFS-Schnittstelle verarbeiten wir Bestandsänderungen in Echtzeit. Das gibt uns die nötige Sicherheit und Transparenz, um flexibel auf die Anforderungen aus der Fertigung und Logistik reagieren zu können.«
»Die Projekte mit AXRO oder YKK verdeutlichen eindrucksvoll, wie vielseitig AutoStore eingesetzt werden kann«, sagt Michael Bolz, Consulting Alliance Director bei AutoStore. »In Verbindung mit der standardisierten LFS-Schnittstelle entsteht für unsere Kunden eine Lösung, die in unterschiedlichen Branchen funktioniert und von Beginn an Stabilität und Zukunftssicherheit bietet.«
Durchgängige Prozesse in Echtzeit
Die standardisierte AutoStore-Integration in LFS ermöglicht die durchgängige Steuerung aller zentralen Prozesse, die im Zusammenspiel von Lagerverwaltung und Automatisierung erforderlich sind. Dazu zählen die Wareneinlagerung, die Nachschubsteuerung, die Kommissionierung sowie die Konsolidierung von Aufträgen. LFS übernimmt die Rolle des zentralen Steuerungssystems und orchestriert sämtliche Abläufe in Echtzeit. Bestandsänderungen, Auftragspriorisierungen und Behälterbewegungen werden unmittelbar im WMS erfasst und verarbeitet. »Für AutoStore ist die enge Integration in leistungsfähige WMS-Systeme wie LFS entscheidend«, betont Bolz weiter. »Die Kombination aus Hardware und intelligenter Software stellt sicher, dass unsere Kunden ihre Prozesse stabil, transparent und skalierbar gestalten können.« Besonders in hochdynamischen Branchenumgebungen, in denen kurzfristige Auftragsänderungen oder Nachschubanforderungen zum Alltag gehören, zeigt sich der Mehrwert dieser Integration: Aufträge lassen sich priorisieren, Bestände in Echtzeit korrigieren und Nachschubstrategien flexibel anpassen. Im Ergebnis profitieren Unternehmen von durchgängiger Transparenz, hoher Prozesssicherheit und einem System, das mit ihren Anforderungen mitwächst.
Praxisnah erlebbar
Konsequent weitergedacht hat die EPG ihre frühe Pionierarbeit auch am Hauptsitz in Boppard-Buchholz. In einer eigenen Demo-Installation mit einem voll funktionsfähigen Gesamtsystem bestehend aus Bins, Roboter, dem beliebten CarouselPort 4.0 und einem Mini-Grid, zeigt das Unternehmen, wie AutoStore und LFS von der automatischen Einlagerung über die Nachschubsteuerung bis hin zur Kommissionierung und Konsolidierung in realitätsnahen Szenarien zusammenarbeiten. Besucher erhalten so einen unmittelbaren Eindruck, wie die standardisierte Schnittstelle im praktischen Einsatz funktioniert und welche Effizienzpotenziale sich daraus ergeben. Gleichzeitig dient die Anlage als Entwicklungs- und Schulungsumgebung. Neue Funktionen werden hier zunächst unter realen Bedingungen getestet und erst dann in den Standard überführt. Auch Projektteams können die Abläufe vorab erproben und sich praxisnah auf den späteren Einsatz vorbereiten.
