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Praxisbericht: Ersatzteilmanagement mit Wachstumspotenzial
01.09.2007
Gemeinsam mit Ford und Caterpillar Logistics Services Inc. (Cat Logistics) hat SAP eine Software für die Ersatzteillogistik entwickelt. Damit kann der US-amerikanische Logistikdienstleister seinen Kunden eine voll integrierte Auftrags-, Material- und Lagerverwaltung anbieten.

Cat Logistics ist Spezialist für Logistikdienstleistungen aller Art. Ein wichtiges Geschäftsfeld bildet dabei der Ersatzteilhandel. Um den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, setzte das Unternehmen in der Vergangenheit auf eine heterogene IT-Landschaft, deren einzelne Elemente in die Jahre gekommen waren. Hinzu kam eine Fülle unterschiedlicher Lösungen für die Ersatzteilabwicklung, die Cat Logistics an die eigenen Anforderungen angepasst hatte. Das trieb die Wartungskosten in die Höhe. „Eine weitere Ausdehnung unserer Services stellte sich als riskant heraus“, erläutert Krish Srinivasan, Manager of Strategy and Business Development bei Cat Logistics. Daher entschloss sich Cat Logistics zu einer Kooperation mit der Ford Motor Company und SAP. Das Ziel: eine Anwendung zu entwickeln, die exakt auf die gewünschten Anforderungen im Ersatzteilgeschäft zugeschnitten ist.
Das Gemeinschaftsprojekt verlief erfolgreich. Die neue Anwendung stellt Cat Logistics nun eine voll integrierte Auftrags-, Material- und Lagerverwaltung inklusive aller Werkzeuge und Funktionen zur Verfügung, mit denen sich auch komplexe Prozesse steuern lassen. Dazu gehören die Planung, Ausführung, Analyse und Echtzeitabwicklung von Logistikprozessen, aber auch Fehlerkontrollen und Warnmeldungen.
Die Cat-Logistics-Kunden profitieren schon jetzt vom Leistungsvermögen der bestehenden IT-Landschaft. So legte zum Beispiel durch die leistungsfähigeren Warehouse-Management-Funktionen die Produktivität standortabhängig um 25 bis 50 Prozent zu. Zusätzlich sank der Lagerbedarf um 5 bis 10 Prozent. Durch eine bessere Planung gingen die Lagerbestände um 15 bis 25 Prozent zurück. Diese leistungsfähigen Funktionen flossen auch in die SAP-Lösung für Ersatzteilmanagement ein. Weitere zu erwartende Vorteile: Durch die neue Standardsoftware sanken die Supportkosten um 20 bis 30 Prozent. Das verschafft der IT-Abteilung Freiräume, damit sie zusätzliche Dienstleistungen für die Kunden entwickeln kann. Gleichzeitig entstand eine technisch flexible Plattform, die sich leicht an das stark wachsende und wechselnde Geschäft anpassen lässt. Das stärkt die Beziehungen zu den Kunden, wie Srinivasan erläutert: „Wir können jetzt sicherstellen, dass die Ersatzteilversorgung auch unter wechselnden Anforderungen funktioniert.“
Quelle: SAP im Fokus September 2007

































































































