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Pinzgau Milch mit neuer Inhouse-Logistik
01.10.2007
Durchgängige Chargen-Rückverfolgbarkeit durch Satelliten-Kompaktlager von Westfalia Logistics
Der stark exportorientierte Salzburger Traditionsbetrieb Pinzgau Milch, der unter anderem auch „Ja! Natürlich“-Produkte für REWE liefert, investierte in die Zukunft und hat neben einer neuen Abfüllanlage ein neuartiges „Satelliten-Kompaktlager“ für Milch, Joghurt, Butter und Käse von Westfalia dieser Tage in Betrieb genommen.
Die Pinzgau Milch hat sich in mehrerlei Hinsicht neu aufgestellt, um als unabhängige, starke Marke und wichtiger Arbeitgeber in der Region Maishofen für die Anforderungen der Zukunft gewappnet zu sein: Die Gesellschaftsform wurde von einer Genossenschaft in eine GmbH umgeändert, an die Stelle von Raiffeisen traten per August 2007 Hans Michael Piech aus dem Hause Porsche und Ulrich Schröder, die nun 80 Prozent an der GmbH halten.
Technisch wurde unter anderem in eine neue Abfüllanlage und in eine neue „Inhouse-Logistik“ investiert: „Wichtig ist für uns als international tätiger Lebensmittelbetrieb mit hohen Qualitätsstandards die Rückverfolgbarkeit aller Chargen im Lager. Und hier hat Westfalia einfach die beste Lösung angeboten“, umreißt der Geschäftsführer der Pinzgau Milch, Hans Tremesberger, kurz das Anforderungsprofil aus seiner Sicht.
Beliebig erweiterbar – Zeitplan eingehalten
Ein weiteres Argument sei die Erweiterbarkeit gewesen: die Satelliten-Kompaktlager von Westfalia, die über die hochmoderne Software Savanna.NET gesteuert werden, sind beliebig erweiterbar; für ein expandierendes Unternehmen ein ausgesprochen wichtiges Argument. Da muss auch das Timing passen: „Wir hätten nicht gedacht, dass die Westfalia-Leute den strengen Zeitplan einhalten könnten, aber es hat funktioniert: vom Vertragsabschluss bis zur Fertigstellung vergingen nicht einmal neun Monate“, zeigt sich Tremesberger beeindruckt.
Bei der Lösung im Maishofner Paradebetrieb handelt es sich um ein „temperaturgeführtes Lager“, also ein Kühllager, mit 1.344 Plätzen auf sieben Ebenen für Euro-Paletten. Das gesamte Lager ist auch für Halbpaletten, sogenannte „Düsseldorfer“, geeignet. Gesteuert wird das Lager über die von Westfalia Logistics Solutions selbst entwickelte Savanna.NET LVR-Software, die über eine Schnittstelle zum hauseigenen ERP-System verfügt.
Weiteres Potenzial
Derzeit ist ein Regalfahrzeug mit Kettensatellit im Einsatz, die spätere Erweiterung des Lagers in Längsrichtung mit einem 2. Regalfahrzeug auf der gleichen Schiene wurde bereits berücksichtigt. Der Geschäftsführer der Westfalia Logistics Solutions Austria GmbH, Harald F. Suchentrunk, freut sich über den ersten Kunden aus der österreichischen Milchwirtschaft: „Gerade Getränkehersteller schätzen die Möglichkeit unserer Systeme zur Chargenrückverfolgung sehr. International sind wir praktisch in allen Bereichen der Lebensmittel- und speziell Getränkeindustrie tätig. In Österreich sehen wir nicht nur in Milch- und Weinwirtschaft, sondern auch bei den Herstellern von Mineralwässern und Bier noch großen Bedarf für moderne Inhouse-Logistiklösungen, die direkt an die Produktion angebunden sind.“
