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SAP, GTZ und Regierung von Ghana bekämpfen gemeinsam Korruption

14.06.2010

SAP und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterstützen Ghana im Rahmen eines Entwicklungsprojektes bei der Einhaltung der Richtlinien der internationalen Initiative für Transparenz in der Rohstoffindustrie.

SAP fördert das viermonatige Projekt mit der Schenkung einer Enterprise-Performance-Management-Lösung (EPM) aus dem SAP BusinessObjects-Portfolio. Das ghanaische Finanzministerium wird mit der Lösung die Zahlungsströme und Einkünfte aus rohstofffördernden Unternehmen überwachen und analysieren sowie Gründe für Zahlungsversäumnisse oder andere Unregelmäßigkeiten identifizieren können.

In einem gemeinsamen zweitägigen Workshop in Accra, Ghana, verständigten sich SAP, die GTZ und das ghanaische EITI National Steering Committee auf den Umfang, die Leitung und den Implementierungszeitplan für das Projekt. Darüber hinaus wurden Teammitglieder nominiert, die das Projekt in den kommenden vier Monaten umsetzen sollen. Das EITI National Steering Committee besteht aus Repräsentanten der Ministerien für Finanzen und Wirtschaftsplanung, für Land und Bodenschätze, für Energie und der Kommission für Bodenschätze sowie Vertretern der Finanzbehörden, Bergbauunternehmen und weiteren gesellschaftlichen Gruppen.

Der stellvertretende ghanaische Finanzminister Seth E. Terkper sagte dazu: „Der EITI-Prozess ist ein wirksames Instrument, das unserer Regierung hilft, uns im Bereich Rechenschaftslegung und Transparenz zu verbessern. Die Unterstützung des EITI-Prozesses mit einem IT-System stellt eine wichtige Ergänzung in diesem Zusammenhang dar.“ Terkper fügte hinzu, dass der EITI-Prozess sich perfekt in die Agenda des Finanzministeriums einfüge. Diese umfasse Reformen des öffentlichen Finanzmanagements (Public Financial Management Reforms, PFM) mit einem besonderen Augenmerk auf die Informationssysteme für integriertes Finanzmanagement (Ghana Integrated Financial Management Information System, GIFMIS).

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem GTZ Good Financial Governance Programm (GFG) durchgeführt. Dr. David Nguyen-Thanh, Manager des GFG-Programms erklärte: „Das Ziel ist es, gemeinsam die EITI-Implementierung in Ghana voranzutreiben. So helfen wir, die Richtlinien für Transparenz in Ghanas rohstofffördernder Industrie einzuhalten. Aus unserer Sicht ist es eine einmalige Chance, da die Ergebnisse aus diesem Projekt auch für andere Länder mit einem großen Rohstoffsektor relevant sein können.“

SAP steuert zu diesem Projekt die SAP BusinessObjects- Anwendung SAP BusinessObjects Financial Consolidation für Budgetierung, Prognostizierung und Konsolidierung sowie Business-Intelligence-Lösungen aus dem SAP-BusinessObjects-Portfolio bei. Diese Anwendungen ermöglichen den weltweit größten Unternehmen und öffentlichen Organisationen, Finanzberichte schnell, flexibel und effizient abzuwickeln sowie internationale Buchhaltungsstandards wie die International Financial Reporting Standards (IFRS) einzuhalten. Denn sie schaffen die notwendige Transparenz über die Finanzen und bieten umfassende Analysefunktionalitäten.

Die Initiative ist ein Beispiel für das soziale Engagement der SAP. Ziel ist es, Technologie einzusetzen, um eine nachhaltige Gesellschaft zu formen und weltweit die Steuerung von Unternehmen zu verbessern. SAP setzt ihre langjährige Technologie- und Unternehmensexpertise ein und leistet so einen messbaren Beitrag zur Entwicklung von Ländern wie beispielsweise Ghana und Südafrika.

„Bei SAP geht es uns nicht nur darum, Geschäftsprozesse in Unternehmen zu verbessern, sondern auch darum, mithilfe unserer Technologie einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“, so SAP-Vorstandssprecher Jim Hagemann Snabe. „Im ghanaischen EITI-Projekt kann SAP ihre Software-, Branchen- und Prozess-Expertise vereinen und das Land dabei unterstützen, die internationalen Standards für Transparenz in der Rohstoffindustrie einzuhalten.“