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Siemens-AR und Siemens-Vorstand schlagen Dividende von 2,70 Euro vor

11.11.2010

Unternehmen will künftig zwischen 30 und 50 Prozent des Nachsteuergewinns ausschütten

Die Siemens AG legt erstmals seit Bestehen des Konzerns eine klare Dividendenpolitik fest, an der sich heutige sowie potenzielle Investoren orientieren können. Bezogen auf den Nachsteuergewinn des Konzerns will das Unternehmen künftig zwischen 30 und 50 Prozent an seine Eigentümer ausschütten. Dabei werden außerordentliche nicht-zahlungswirksame Ergebnisbeiträge gesondert berücksichtigt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 schlagen Aufsichtsrat und Vorstand den Aktionären eine Dividende von 2,70 Euro nach 1,60 Euro im Vorjahr zur Abstimmung auf der Hauptversammlung im Januar 2011 vor. Dieser Vorschlag entspricht einem Anstieg von knapp 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr und unter Berücksichtigung der Wertberichtigung im Healthcare- Sektor einer Ausschüttungsquote von 46 Prozent. „Mit der neuen Dividendenpolitik setzen wir für langfristig orientierte Anleger einen weiteren Anreiz, in Siemens zu investieren. Sie ist damit auch eine Ausprägung unseres auf nachhaltige Wertschaffung ausgelegten Zielsystems ‚One Siemens’“, sagte der Siemens-Vorstandsvorsitzende, Peter Löscher.