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EPG AURA erweitert operative Logistik um eine KI-native Intelligenzschicht

10.02.2026

Wahrnehmung, Analyse und Orchestrierung in Echtzeit.

Mit EPG AURA erweitert die EPG (Ehrhardt Partner Group) ihre EPG ONE Suite um eine KI-native Intelligenzschicht, die oberhalb bestehender operativer Systeme arbeitet. Ziel ist es, reale Ereignisse, Datenströme und Kontextinformationen kontinuierlich zu erfassen, einzuordnen und für Entscheidungen nutzbar zu machen. Die Umgebung ergänzt vorhandene Anwendungen aus Lager, Transport und Materialfluss um eine zusätzliche Ebene der Wahrnehmung, Analyse und Entscheidungsunterstützung. Informationen werden kontextbezogen bereitgestellt und direkt in bestehende Interaktionsformen integriert, ohne dass neue Bedienlogiken oder separate Anwendungen notwendig sind. Mit der Einführung von EPG AURA macht die EPG einen strategischen Technologiesprung: Operative Logistiksoftware wird um eine kognitive Ebene erweitert, die physische Abläufe, digitale Prozessinformationen und Kontextwissen systematisch verknüpft. So entsteht eine neue Grundlage für adaptive, situationsbezogene Supply Chain Execution im laufenden Betrieb.

EPG AURA ist als modulare, KI-native Umgebung konzipiert, die Kunden einen niedrigschwelligen Zugang zu intelligenten KI-Funktionen ermöglicht. Die in AURA gebündelten Fähigkeiten stehen dabei nicht isoliert für ein einzelnes Produkt, sondern wirken über einen KI-nativen Technologie-Backbone mit einem semantischen Datenmodell als gemeinsame Intelligenzschicht. Bestehende Produkte der EPG ONE Suite können durch AURA gezielt unterstützt und erweitert werden, um Effizienzsteigerungen oder eine einfachere Bedienung im Sinne einer kontextbezogenen Entscheidungsunterstützung zu erzielen. »AURA ist kein weiteres Softwareprodukt, sondern eine Umgebung, die unseren Kunden neue Freiräume eröffnet«, sagt Peter Bollinger, CEO der EPG. »Sie ermöglicht es, bestehende Lösungen intelligent zu nutzen und gleichzeitig neue Anwendungen zu schaffen. Genau diese Offenheit und freie Bedienung waren für uns ein zentraler Anspruch bei der Entwicklung von AURA.«

Im Zentrum von EPG AURA steht der Cognitive Core als technisches und intelligentes Fundament der Umgebung und vereint Informationen aus beispielsweise Lagerverwaltung, Materialflusssteuerung, Workforcemanagement oder Transportprozessen. Diese werden zu einem konsistenten Gesamtbild der operativen Supply Chain semantisch verknüpft und kontextualisiert. Der Cognitive Core ordnet sämtliche Informationen situationsbezogen ein und stellt sie so bereit, dass Entscheidungen nicht aus der Bedienlogik einzelner Anwendungen heraus, sondern aus dem logistischen Zusammenhang getroffen werden können. »Logistiksysteme müssen künftig mehr leisten, als Prozesse korrekt auszuführen«, erklärt Peter Bollinger. »Sie müssen so gestaltet sein, dass Mitarbeitende schneller handlungsfähig werden und nicht auf tiefes Systemwissen angewiesen sind. Mit AURA rückt das logistische Verständnis in den Mittelpunkt, nicht die Bedienung einzelner Anwendungen. Genau diese Fähigkeit macht EPG AURA einzigartig auf dem Logistikmarkt.«

AURA Observer: Wahrnehmung des realen Lagergeschehens

Der AURA Observer ist die Wahrnehmungsebene von EPG AURA. Der AURA Observer erfasst operative Abläufe direkt im tatsächlichen, realen Lagerumfeld und nutzt dafür die bestehenden Kamera-Infrastrukturen als Datenquellen. Mithilfe von Intelligent Video Analytics (IVA) werden Bewegungen, Interaktionen und Abweichungen in Echtzeit erkannt. So lassen sich beispielsweise Standzeiten von Paletten im Wareneingang, ungewöhnliche Bewegungsmuster oder sicherheitsrelevante Situationen im Lagerbetrieb erstmals objektiv erfassen, ohne sich allein auf Systemrückmeldungen zu verlassen. Der AURA Observer arbeitet dabei stets datenschutzkonform und ohne klassische Videoüberwachung. Neben der IVA lassen sich mithilfe des AURA Observers auch logistikrelevante Dokumente strukturiert erfassen und analysieren (Intelligent Document Processing IDP). Dazu zählen unter anderem Unterlagen aus der Wareneingangskontrolle, Zoll- und Gefahrgutdokumente oder Luftfrachtpapiere.

AURA Orchestrator: Von Erkenntnissen zu operativen Entscheidungen

Der AURA Orchestrator koordiniert logistische Prozesse auf Basis aktueller Zustandsinformationen aus ERP-, WMS-, TMS- und weiteren Systemen. Ziel ist es, termingerechte Lieferungen und jederzeit effiziente Abläufe im Lager sicherzustellen. Dazu können sämtliche zur Verfügung stehenden Datenquellen genutzt und in konkrete Handlungsempfehlungen oder Alerts überführt werden. Der AURA Orchestrator arbeitet dabei entweder autonom oder im Sinne eines Augmented-Ansatzes, bei dem die Entscheidungshoheit sowie die Festlegung des Automatisierungsgrades weiterhin beim Menschen liegen.

AURA Communicator: kontextbasierte Interaktion zwischen Mensch und System

Der AURA-Communicator ermöglicht eine kontextbezogene und dialogbasierte Kommunikation zwischen Menschen und Systemen in natürlicher und freier Sprache. Nutzer erhalten situationsabhängige und kontextbezogene Informationen und Hinweise, ohne sich durch einzelne Anwendungen oder Bedienoberflächen bewegen zu müssen. Dazu zählen unter anderem Abfragen zu Prozess- und Systemzuständen, hinterlegte Arbeits- und Packanweisungen, Hinweise zu Reparatur- oder Wartungsvorgängen sowie Informationen zum aktuellen Auftragsstatus. Der AURA Communicator unterstützt das tägliche operative Arbeiten, ohne dass tiefes Detailwissen zu einzelnen Systemen erforderlich ist. Ergänzt wird diese Interaktion durch autonome Integrationsmechanismen. Über die Funktion Autonomous Integration können ohne Sonderprogrammierungen einfach bestehende Systeme angebunden und miteinander verknüpft werden.

EPG AURA wird erstmals auf der LogiMAT 2026 am EPG-Stand 4A71 in Halle 4 vorgestellt.



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