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Mit SAP Digital Manufacturing zur digitalen Fabrik

03.02.2026

SAP DM für eine zukunftsfähige und effiziente Produktion.

SAP Digital Manufacturing (SAP DM) versetzt Unternehmen in die Lage, ihre Produktionsprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Die Lösung bietet einen breiten Funktionsumfang, der von der Ressourcenplanung über die Prozessgestaltung bis hin zur Datenanalyse reicht. Durch die Integration von Partnerlösungen und die Unterstützung erfahrener SAP-Partner wie IGZ, können Unternehmen schnell und erfolgreich ihre digitale Transformation vorantreiben.

SAP DM sorgt für Effizienz, Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit

Viele Hersteller kämpfen trotz fortschreitender Digitalisierung immer noch mit heterogenen Systemlandschaften und Papierprozessen, welche die Steuerung und Durchführung der Produktion enorm erschweren. Transparenz fehlt, da wichtige Informationen nur zeitverzögert und nicht aktuell zugänglich sind. Produktionsleiter treffen oft Entscheidungen ohne hinreichende Daten, was z. B. bei Umpriorisierungen von Aufträgen oder Maschinenstörungen zu Effizienzverlusten führt. Gleichzeitig sehen sich Produktionsmitarbeiter durch diese Arbeitsweise mit einer geminderten Produktivität konfrontiert, da manuelle Prozesse über mehrere Systeme sehr zeitintensiv sind und mit einer Vielzahl von potenziellen Fehlerquellen einhergehen. Für die IT-Mitarbeiter ist die Wartung, der Support und die Pflege mehrerer individueller Schnittstellen einer fragmentierten Systemlandschaft mit mehreren unterschiedlichen IT-Systemen zudem kosten- und zeitintensiv.

Um die Leistungsfähigkeit einer Produktion voll auszuschöpfen und wertvolle Ressourcen gewinnbringend einzusetzen, haben sich Manufacturing Execution Systeme (MES) wie SAP Digital Manufacturing (SAP DM) bewährt. SAP hat mit der neuen SAP DM Lösung den Standardfunktionsumfang im Vergleich zu den bisherigen SAP MES Lösungen (SAP ME und SAP MII) signifikant erweitert, sowohl für die diskrete Fertigung als auch für die Prozessindustrie. Neben Auftragsfeinsteuerung, digitaler Werkerführung, vollständige QM-Integration, KI- basierten visuellen Inspektionen sowie frei konfigurierbaren Dashboards können Produktionsprozesse digital abgebildet und durch die direkte Anbindung von Maschinen online überwacht und zentral gesteuert werden.

Tiefe Integrationsszenarien in weitere SAP-Systeme wie unter anderem S/4 HANA und SAP EWM sind Teil der Lösung und ermöglichen eine vollständige Standard out-of-the-box Integration. Dadurch ist ein durchgängiger Informationsfluss aller relevanten Produktionsdaten in SAP, ohne externe Subsysteme, sichergestellt. Auf diese Weise bietet SAP DM nicht nur das Potenzial, die Fertigung eines Unternehmens zu optimieren, sondern verbessert als zentrale Komponente im »Design-to-Operate«-Portfolio auch die Ergebnisse anknüpfender Prozesse. Durch die Echtzeit-Überwachung des Produktionsfortschritts können Verzögerungen an die vorgelagerten Planungssysteme zurückgemeldet werden, um neue optimale Planungsszenarien zu berechnen. Auch vor- und nachgelagerte Bereiche wie die Logistik (Produktionsver- und Entsorgung) inklusive Versandsteuerung profitieren von dieser direkten Integration zum SAP Logistikmodul (SAP EWM).

SAP DM: Das Schweizer Taschenmesser der Fertigung

Um die oben genannten Vorteile zu realisieren, bietet die SAP DM-Lösung einen breiten Standardfunktionsumfang unter anderem mit folgenden Kernkomponenten:

  • SAP REO (Resource Orchestration): Die Echtzeit-Ressourcenplanung auf Shopfloorebene stellt eine maximale Kapazitätsauslastung mit vollautomatischer Planung mit verschiedenen Alogrithmen sicher, indem der Einsatz von Ressourcen, Mitarbeitern (inkl. Qualifikationen) und Werkzeugen effektiv mittels eines GANT-Diagramms visualisiert werden und sämtliche Änderungen in Echtzeit angezeigt und korrigiert werden können.

  • POD Designer (Production Operator Dashboard): Intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen können einfach konfiguriert und flexibel sowie individuell gestaltet werden, um die Werker bei der Durchführung der Arbeitsschritte zu unterstützen und den Einsatz von Papier überflüssig zu machen. Es können z.B. Arbeitsanweisungen, Zeichnungen, Videos, 3D-Modelle integriert und angezeigt werden. Neben der reinen Erfassung von Daten lassen sich auch unterschiedlichste Verriegelungsmechanismen und Plausibilitätsmaßnahmen konfigurieren, damit die Fehlerquote der Mitarbeiter auf ein Minimum reduziert wird.

  • Process Designer: Das Prozessmodellierungstool ermöglicht in einer visuellen Low-Code / No-Code Entwicklungsumgebung Fertigungsprozesse und -abläufe zu entwerfen, zu modellieren und zu verwalten, um ein hohes Maß an Automatisierung zu erreichen und Best-Practice-Abläufe standortübergreifend zu etablieren.

  • SAP DM Insights: Die Analyse- und Dashboard-Funktion auf Basis der embedded SAC (SAP Analytics Cloud)-Technologie ermöglicht die Visualisierung und Auswertung aller erfassten Produktionsdaten sowie eine flexible Erstellung von benutzerdefinierten Kennzahlen und umfassenden Berichten.

Die aufgeführten Kernkomponenten sowie viele weitere Standardfunktionen und Integrationsszenarien zu S/4HANA, SAP EWM und dem Shopfloor bilden das Fundament von SAP Digital Manufacturing. So können Fertigungsunternehmen den Anforderungen der Zukunft gerecht werden.

IGZ Best Practices für die Produktion: Vom digitalen Werkerassistenzsystem bis zum Digital Twin

Neben den vielfältigen Standardfunktionen und Konfigurationsmöglichkeiten von SAP DM profitieren Unternehmen zusätzlich von innovativen Partnerlösungen, die den Standard ergänzen und optimieren. IGZ, als SAP Partner und erfahrenes Projekthaus, stellt in diesem Kontext seinen Geschäftspartnern maßgeschneiderte Lösungen zur Verfügung, die von einzelnen Use Cases bis hin zu kompletten Branchenlösungen reichen. Darüber hinaus bieten die SAP Ingenieure eigens entwickelte Lösungsansätze zur Projektbeschleunigung, um eine effiziente Umsetzung und einen erfolgreichen Go-Live sicherzustellen.

  1. Werkerassistenzsystem IDA3 powered by Assembly by Motion:

    Mit der Lösung »Assembly by Motion / IDA3« bietet IGZ ein digitales Werkerassistenzsystem, das eine gestengesteuerte Montage mit automatischer Vorgangsquittierung ermöglicht. Mittels einer kameragestützten Live-Validierung werden die Mitarbeiter sofort auf Anomalien des Produkts oder der zu verbauenden Komponenten hingewiesen, wodurch eine 0-Fehler Produktion ermöglicht wird. Zudem werden Arbeitsvorgänge automatisch geprüft und bei korrekter Ausführung eigenständig durch das System bestätigt, um Montageabläufe noch effizienter zu gestalten.

  2. Maschinenemulation: Digital Twin Shopfloor

    Die Best Practice Lösung »Digital Twin Shopfloor« ermöglicht die Emulation von Maschinen und Anlagen in Form eines digitalen Zwillings für virtuelle Tests von Produktionsabläufen ohne physische Maschinen. Die Möglichkeit einer virtuellen Inbetriebnahme ermöglicht es Nutzern, neue Prozesse vorab zu testen und die Auswirkungen von Störungen oder die Erweiterung der Fertigungskapazitäten im Vorfeld abschätzen zu können. Damit sparen sich die Nutzer nicht nur Zeit, sondern können auch fortlaufend an der Optimierung ihrer Prozesse arbeiten und das Risiko von Produktionsfehlern und Kosten durch unerwartete Ausfälle oder Produktionsstopps minimieren.

  3. Testautomatisierung: Automated Rapid Validation (ARV):

    Die Lösung Automated Rapid Validation (ARV) von IGZ ist eine moderne Best Practice, die Produktionsunternehmen dabei hilft, ihre Fertigungsprozesse schneller, genauer und effizienter zu validieren. Durch die Kombination aus Automatisierung, Simulation und Integration mit bestehenden IT-Systemen können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Maschinen, Softwarelösungen und Prozesse optimal funktionieren und das in kürzester Zeit. Dies stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit durch einen reibungslosen Betrieb bei minimalem Aufwand der IT-Mitarbeiter, sondern unterstützt zeitgleich auch die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten sowie deren Rollout.

Praxisbeispiele für den erfolgreichen Einsatz von SAP Digital Manufacturing

Nachfolgend einige ausgewählte Erfolgsbeispiele aus der Industrie.

ContiTech – Digitalisierung der Produktionsprozesse

Die ContiTech AG, eine Tochtergesellschaft der Continental AG, setzt für die weltweite Standardisierung für die Produktion von Industrieschläuchen auf die MES-Lösung SAP DM. Schwerpunkt ist die Ablösung von papierbasierten Produktionsunterlagen, die Einführung einer digitalen Betriebsdatenerfassung und die bidirektionale Anbindung von Maschinen und Anlagen. Zudem soll das MES-System anhand eines globalen Template-Ansatzes weltweit ausgerollt werden und stellt einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer Smart Factory dar.

»Mit SAP DM profitieren wir nicht nur von einer innovativen Cloud-Lösung, sondern können unsere Prozesse mit dem Process Designer neu entwerfen und diese durch den globalen Rollout auf Basis eines Template-Ansatzes standortübergreifend einführen. Auf diese Weise nutzen wir die Chancen der Digitalisierung, um unsere Produktionsabläufe in Bezug auf Effizienz, Effektivität und Nachhaltigkeit weltweit zu verbessern«, erklärt Hermann Illian, Projektleiter im ContiTech-Werk Korbach.

MTU Aero Engines – Effiziente, zukunftsorientierte Produktion

Auch der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines möchte mit SAP DM seine Produktion in puncto Verfügbarkeit und Performance weiter optimieren. Der Technologiewechsel von SAP ME auf SAP DM ermöglicht es MTU, die eigens definierte anspruchsvolle Zielsetzung an eine noch leistungsfähigere Produktion zu erfüllen. »Den Nutzen einer vollintegrierten SAP-Standardsoftware als MES-Lösung haben wir bereits mit dem Vorgängerprodukt SAP ME/ MII erfahren. In SAP DM sehen wir dank der vielfältigen Vorteile der Cloud-Technologie die perfekte Lösung, um eine energieeffiziente Produktion für die Luftfahrtantriebe der Zukunft digital zu steuern«, so Sascha Pirke, Manager-IT bei MTU.

Transformation der Fertigung: Mit SAP und IGZ in die digitale Zukunft

Mit SAP DM, den IGZ Produktionsexperten sowie den bewährten Best Practices ist eine schnelle digitale Transformation möglich, durch welche gleichzeitig Effizienz und Qualität der Produktionsprozesse nachhaltig gesteigert wird. Besonders hervorzuheben ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Funktionsumfangs der SAP DM-Lösung. Dank des Software-as-a-Service Bereitstellungsmodells profitieren die Nutzer von quartalsweisen Neuerungen und der Innovationskraft von SAP. Auf diese Weise können Unternehmen sicherstellen, dass Sie für zentrale Zukunftsthemen wie die Anwendung von künstlicher Intelligenz und die detaillierte Erfassung und Bereitstellung von Nachhaltigkeitsberichten ideal vorbereitet sind.

Wichtig ist, dass die Produktionsplattform an die oftmals stark individuellen Anforderungen der Hersteller angepasst wird, um signifikante und nachhaltige Nutzen zu schaffen. Hierfür ist es erforderlich, dass Unternehmen Digitalisierung und die Einführung von neuen Softwarelösungen als Chance begreifen und manuelle Prozesse nicht nur digitalisieren, sondern auch mit den neuen Möglichkeiten innovativ gestalten. Bei der Evaluierung von bestehenden Prozessen unter Berücksichtigung der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der zukunftsweisenden MES-Lösung »SAP Digital Manufacturing« setzt die Strategieberatung von IGZ an. Durch eine zielgerichtete Prozessanalyse der SAP Ingenieure wird bereits vor der Projektentscheidung gemeinsam erarbeitet, wie ein Grobkonzept auf Basis des SAP DM Standardfunktionsumfangs aussehen kann – abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Produktion.

SAP Digital Manufacturing: Effiziente Produktion | IGZ



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